Die Berliner Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson (parteilos) will im Zusammenhang mit der umstrittenen Vergabe von Fördermitteln gegen Antisemitismus ihr Amt niederlegen. Zuvor hatte der Berliner Landesrechnungshof die Förderung mehrerer Projekte in Millionenhöhe als rechtswidrig bewertet und das Vorgehen der Kulturverwaltung scharf kritisiert.
Kultursenatorin bittet um Entlassung
Die Berliner Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson (parteilos) will im Kontext der umstrittenen Vergabe von Fördermitteln gegen Antisemitismus ihr Amt niederlegen. Sie habe den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) um ihre Entlassung gebeten, teilte die parteilose Politikerin am Freitag mit.
Kritik des Landesrechnungshofs
Zuvor hatte der Berliner Landesrechnungshof die Förderung einer Reihe von Projekten in Millionenhöhe als rechtswidrig bewertet. In einem Bericht zur Förder-Praxis wurde das Vorgehen der Kulturverwaltung als „willkürlich“ und „evident rechtswidrig“ kritisiert, so der Berliner Landesrechnungshof.
✨ mit KI bearbeitet