Der deutsche Astronaut Alexander Gerst rechnet damit, dass die Menschheit den Weltraum dauerhaft erforschen wird. Im Podcast des Nachrichtenportals T-Online sprach der ESA-Astronaut und ehemalige Kommandant der Internationalen Raumstation ISS über die Bedeutung der bevorstehenden Mondmissionen und den veränderten Blick auf die Erde aus dem All.
„Die Menschheit wird für immer den Weltraum erforschen“
Der deutsche Astronaut Alexander Gerst geht davon aus, dass die Menschheit den Weg ins All dauerhaft fortsetzen wird. „Die Menschheit wird für immer den Weltraum erforschen. Das wird nie mehr aufhören“, sagte der deutsche ESA-Astronaut und ehemalige Kommandant der Internationalen Raumstation ISS in einem Podcast des Nachrichtenportals T-Online.
Mit Blick auf die bevorstehende Rückkehr von Astronauten zum Mond vergleicht Gerst die aktuelle Entwicklung mit einem der bedeutendsten Schritte in der Evolution. „Wenn wir in 10.000 Jahren auf diese Zeit zurückblicken, dann wird sie so signifikant sein wie der erste Fisch, der den Ozean verlassen hat, um ein Landtier zu werden“, sagte er T-Online.
Der Mond als „achter Kontinent“
Auf die Frage, warum Astronauten wieder zum Mond fliegen wollen, bezeichnete Gerst den Erdtrabanten als „achten Kontinent“, der wichtige Erkenntnisse für die Zukunft der Menschheit liefern könne. Dazu gehörten nach seinen Worten Daten über Asteroideneinschläge, Sonnenstürme und die Entstehung des Lebens, wie er in dem Podcast von T-Online ausführte.
Blick auf die verletzliche Erde
Gerst warb zugleich für einen Perspektivwechsel beim Blick auf den Heimatplaneten. Erst der Blick aus dem Weltraum habe ihm die Zerbrechlichkeit der Erde vollständig vor Augen geführt. „Plötzlich ist dieser Planet ziemlich klein im Angesicht der Unendlichkeit und man realisiert, das ist sehr wenig“, sagte der Astronaut im Gespräch mit T-Online.
✨ mit KI bearbeitet
