In der aktuellen Forsa-Umfrage für RTL und ntv bleibt die AfD trotz leichter Verluste stärkste Kraft vor der Union. Zugleich attestiert eine Mehrheit der Befragten keiner Partei die Fähigkeit, die Probleme im Land lösen zu können. Die Zufriedenheit mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) stagniert auf niedrigem Niveau.
AfD bleibt stärkste Kraft vor der Union
In der wöchentlichen Erhebung von Forsa für die Sender RTL und ntv kommt die AfD auf 27 Prozent und verliert damit einen Prozentpunkt zur Vorwoche. Besonders hohe Werte erzielt die AfD dabei unter Arbeitern (48 Prozent), Selbständigen (41 Prozent) und Männern (35 Prozent).
Die Union verharrt mit 22 Prozent weiterhin deutlich hinter der AfD. Die Grünen können hingegen einen Punkt zulegen und liegen nun bei 15 Prozent. Für alle anderen Parteien bleiben die Werte unverändert. Die SPD steht weiter bei 12 Prozent, die Linke bei 11 Prozent, die FDP bei 4 Prozent und das BSW bei 3 Prozent.
Kompetenzwerte und Vertrauensverlust in die Parteien
Mit 13 Prozent (-2) liegt aktuell die AfD auch bei der politischen Kompetenz trotz Verlusten vorne. Knapp dahinter liegt die Union mit 12 Prozent (-1). Unverändert trauen 8 Prozent den Grünen, 5 Prozent der SPD und 4 Prozent der Linken am ehesten zu, mit den Problemen im Land am besten fertig zu werden. Eine Mehrheit von 55 Prozent (+2) traut allerdings keiner Partei zu, die Probleme im Land lösen zu können.
Geringe Zufriedenheit mit Bundeskanzler Merz
Friedrich Merz (CDU) bleibt in der Forsa-Erhebung auf niedrigem Zustimmungsniveau. Die Zufriedenheitswerte für Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bleiben, wie bereits in den letzten drei Wochen, auch weiterhin nahezu unverändert. Nur 14 Prozent der Bundesbürger sind mit seiner Arbeit zufrieden, während weiterhin 84 Prozent (-1) unzufrieden mit dem Bundeskanzler sind.
Für die Erhebung wurden vom 19. bis 22. Mai insgesamt 2.002 Personen befragt.
✨ mit KI bearbeitet