Eine ebenso ungewöhnliche wie unappetitliche Ladung hat am Samstag (15. August) für eine stundenlange Vollsperrung der A33 gesorgt. Ein Lkw verlor zwischen den Anschlussstellen Borgloh/Kloster Oesede und Harderberg Schlachtabfälle, die sich auf rund 100 Metern über die Fahrbahn verteilten.
Schlachtabfälle schwappen aus Mulden
Der 32 Jahre alte Lkw-Fahrer war gegen 12:55 Uhr in Fahrtrichtung Diepholz unterwegs. Auf dem Anhänger befanden sich mit Schlachtabfällen beladene Mulden. Als der Fahrer verkehrsbedingt bremsen musste, geriet die Ladung derart in Bewegung, dass die Abfälle nach vorne aus den Mulden schwappten.
Die Fahrbahn wurde dadurch großflächig verunreinigt. Mehrere nachfolgende Verkehrsteilnehmer fuhren über die Schlachtabfälle und verteilten sie dadurch noch weiter auf der Autobahn.
Hitze lässt Ladung offenbar aufquellen
Nach bisherigen Erkenntnissen waren die Mulden vor Fahrtantritt lediglich zur Hälfte gefüllt worden. Zum Problem wurden offenbar die schwüle Witterung und die hohen Temperaturen: Die Schlachtabfälle begannen zu gären, wodurch sich ihr Volumen vergrößerte.
A33 bis zum späten Abend gesperrt
Die anschließenden Reinigungsarbeiten gestalteten sich aufwendig. Die verlorenen Schlachtabfälle mussten zunächst auf einen anderen Lkw umgeladen und die Fahrbahn anschließend gereinigt werden.
Für die Arbeiten blieb die A33 zwischen Borgloh/Kloster Oesede und Harderberg bis 22:30 Uhr vollständig gesperrt – fast zehn Stunden nach dem Zwischenfall.
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