In der aktuellen Insa-Umfrage für die „Bild am Sonntag“ bleibt die AfD trotz leichter Verluste mit 28 Prozent stärkste politische Kraft in Deutschland. Die Union gewinnt an Zustimmung, während SPD und Grüne zurückfallen und kleinere Parteien weiterhin an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern würden.
AfD vorne, Union legt zu
In der regelmäßigen Insa-Befragung behauptet die AfD ihre Position als stärkste Kraft. Im „Sonntagstrend“, den das Meinungsforschungsinstitut wöchentlich für die „Bild am Sonntag“ erhebt, kommt die Partei auf 28 Prozent und verliert im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt.
Die Union legt nach den Reformentscheidungen der Regierung um einen Punkt auf 22 Prozent zu. Die SPD verliert einen Punkt und erreicht nur noch 12 Prozent. Gleichauf liegen die Grünen, die ebenfalls einen Prozentpunkt einbüßen und damit auf 12 Prozent kommen. Die Linke verbessert sich um einen Punkt auf 11 Prozent.
Kleinere Parteien bleiben unter fünf Prozent
BSW und FDP verharren jeweils bei 4 Prozent und würden damit den Einzug in den Bundestag verfehlen. Auf die sonstigen Parteien entfallen 7 Prozent, ein Prozentpunkt mehr als in der Vorwoche.
Erhebungszeitraum und Fragestellung
Für die „Bild am Sonntag“ hatte Insa 1.204 Personen im Zeitraum vom 6. bis zum 10. Juli 2026 befragt. Grundlage der Erhebung war die Frage: „Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, wie würden Sie wählen?“
