Die AfD liegt im aktuellen „Sonntagstrend“ des Instituts Insa deutlich vor der Union. In der wöchentlichen Umfrage für die „Bild am Sonntag“ erreicht die Partei 29 Prozent, während CDU/CSU auf 21 Prozent kommen. Parallel dazu zeigt eine weitere Insa-Befragung, dass die Bevölkerung beim Thema mögliches AfD-Parteiverbot und zur sogenannten Brandmauer von Union und SPD gespalten ist.
AfD baut Abstand zur Union aus
Im neuen „Sonntagstrend“ des Instituts Insa für die „Bild am Sonntag“ kommt die AfD unverändert auf 29 Prozent. Die CDU/CSU verliert im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt und erreicht nur noch 21 Prozent. Die SPD legt um einen Punkt auf 13 Prozent zu. Ebenfalls bei 13 Prozent liegen die Grünen. Die Linke kommt auf 10 Prozent. Das BSW verbessert sich um einen Punkt auf 4 Prozent. Die FDP liegt ebenfalls bei 4 Prozent. Sonstige Parteien erreichen zusammen 6 Prozent, ein Punkt weniger als zuvor.
Geteilte Haltung zu Parteienverbot und „Brandmauer“
Gespalten zeigen sich die Bürger mit Blick auf ein Parteienverbot der AfD. 40 Prozent der Befragten sprechen sich eher dafür aus, 45 Prozent eher dagegen. 15 Prozent machten keine Angabe.
Mit Blick auf die sogenannte „Brandmauer“ finden 42 Prozent es eher richtig, dass Union und SPD eine Zusammenarbeit oder Koalition mit der AfD ablehnen. 39 Prozent halten dies eher für falsch. 19 Prozent machten keine Angabe oder waren unentschieden.
Details zu den Befragungen
Für die Befragung zur AfD hatte Insa 1.005 Personen im Zeitraum vom 2. Juli bis zum 3. Juli befragt. Gefragt wurde: „Sind Sie (eher) für oder gegen ein Parteiverbot der AfD? Finden Sie es (eher) richtig oder falsch, dass Union und SPD eine Zusammenarbeit oder Koalition mit der AfD ablehnen (Brandmauer)?“
Für den „Sonntagstrend“ hatte Insa 1.205 Personen im Zeitraum vom 29. Juni bis zum 3. Juli befragt. Die Frage lautete: „Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, wie würden Sie wählen?“
