Ver.di ruft zu Arbeitsniederlegungen in sechs Häfen auf – Verhandlungen gehen weiter
In mehreren deutschen Seehäfen hat ein 24-stündiger Warnstreik der Gewerkschaft ver.di am Dienstag den Warenumschlag stark eingeschränkt oder zum Erliegen gebracht. Betroffen waren unter anderem Hamburg, Bremerhaven, Bremen, Wilhelmshaven, Emden und Brake, wie der NDR und die Nordwest-Zeitung berichten.
Stau an Häfen durch Arbeitsniederlegungen
An den Containerterminals standen die großen Brücken still, und die Abfertigung von Schiffen kam in vielen Fällen zum Stillstand.
Tausende Hafenarbeiter protestieren bundesweit
In Hamburg versammelten sich laut ver.di mehr als 2.000 Beschäftigte zu einer Demonstration mit Kundgebungen am Containerterminal Burchardkai. Auch in Emden legten rund 70 Mitarbeiter der Emder Verkehrs- und Automotive Gesellschaft (EVAG) die Arbeit in Früh- und Spätschicht nieder, während bei Volkswagen keine Produktions- oder Umschlagbeeinträchtigungen auftraten, da Anpassungen im Vorfeld vorgenommen wurden, wie die Nordwest-Zeitung schreibt.