Schwerverletzter nach Schusswaffengebrauch in Schwabing
In München-Schwabing hat die Polizei am Dienstagabend einen Mann angeschossen, der zuvor mit einer Pistole oder einem ähnlichen Gegenstand hantiert haben soll. Wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, ging gegen 17.30 Uhr eine Meldung über einen bewaffneten Mann an der Ecke Clemens-/Belgradstraße ein. Die Beamten seien mit starken Kräften ausgerückt und hätten den Verdächtigen angesprochen, woraufhin es zum Schusswaffengebrauch kam.
Polizei bestätigt schweren Vorfall mit Schuss
Der Mann wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Ob es sich tatsächlich um eine Waffe oder nur einen schusswaffenähnlichen Gegenstand handelte, konnte ein Polizeisprecher zunächst nicht bestätigen, wie die „SZ“ weiter schreibt. Auch der „Spiegel“ und die „tz“ berichten von dem Vorfall, wobei die genauen Umstände noch unklar sind.
Ermittlungen nach Polizeischuss in München
Warum geschossen wurde, stehe man ganz am Anfang der Ermittlungen, so der Polizeisprecher laut dpa. Das Bayerische Landeskriminalamt ist eingeschaltet, da es sich um einen Schusswaffengebrauch durch die Polizei handelt. Der Bereich um die Belgradstraße wurde weiträumig abgesperrt, auch die Tramlinien 12 und 28 fuhren in diesem Bereich nicht, wie die „SZ“ und die „tz“ übereinstimmend melden.
Zeugen beschreiben Schuss und massive Polizeiaktion
Zeugen berichteten der „Abendzeitung“ von einem Knall, der wie ein Schuss geklungen habe, gefolgt von massenhaft Blaulicht. Die Polizei betonte, dass keine Gefahr für die Bevölkerung bestehe. Die Ermittlungen zu den genauen Abläufen und der Rechtmäßigkeit des Schusswaffengebrauchs laufen noch.