BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht widerspricht der Darstellung der Thüringer BSW-Chefin Katja Wolf, es habe seit eineinhalb Jahren keinen Kontakt gegeben. Sie betont eigene Versuche und kritisiert die Unterstützung für Ministerpräsident Mario Voigt.
Einseitige Kommunikation und Forderung an BSW Thüringen
"Das stimmt nicht", sagte Wagenknecht dem Nachrichtenportal T-Online. "Leider war die Kommunikation oft einseitig." Sie habe in den "letzten Jahren und auch aktuell immer wieder versucht", mit Wolf zu sprechen.
Wagenknecht wünscht sich, dass das BSW Thüringen Voigt die Unterstützung entzieht. Der sei durch eine KI-Affäre und Plagiate diskreditiert. "Herrn Voigt wurde der Doktortitel aberkannt. Das war früher auch in der CDU ein Rücktrittsgrund", so Wagenknecht.
Wolfs Darstellung zu letztem Gespräch
Wolf hatte bei "Markus Lanz" gesagt, das letzte persönliche Gespräch zwischen den beiden habe vor rund eineinhalb Jahren stattgefunden. Würde Wagenknecht sie anrufen, würde sie aber rangehen – und andersherum hoffentlich auch, so Wolf.