Der Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Frank Werneke, kritisiert die geplanten Spritpreis-Maßnahmen.
Gegenüber dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" monierte er, dass es noch Monate dauern solle, bis ein Spritpreisdeckel komme. "Bis dahin verdienen sich die Mineralölkonzerne weiter dumm und dusselig. An ihre Übergewinne geht niemand ran, stattdessen geht der Tankrabatt zulasten der Steuerzahler", kritisierte Werneke.
Forderung nach gezielter Unterstützung
Er lobte, dass die Regierung überhaupt etwas unternehme. Allerdings würde er sich eine Lösung wünschen, "die nicht nach dem Gießkannenprinzip funktioniert", sagte der Gewerkschafter. Besser wären gezielte Unterstützungen für Bezieher niedriger bis mittlerer Einkommen. Dass der dazu notwendige Auszahlungsmechanismus immer noch nicht fertig ist, sei nicht akzeptabel.