Das Bundesamt für Verfassungsschutz warnt vor gewalttätigen Angriffen auf Andersdenkende durch rechtsextreme Jugendorganisationen. Betroffen seien insbesondere queere Menschen, Personen mit Migrationshintergrund und politische Gegner. Die Warnung steht im Zusammenhang mit jüngsten Razzien gegen die Gruppen „Deutsche Jugend Voran“ (DJV) und „Jung und Stark“ (JS). Das meldet der „Spiegel“ unter Berufung auf die Behörde.
Behörde sieht „abstrakte Gefährdung“
Das Bundesamt für Verfassungsschutz warnt laut „Spiegel“ vor möglichen gewalttätigen Angriffen gegen Andersdenkende durch rechtsextreme Jugendorganisationen. Nach Angaben der Behörde bestehe vor dem Hintergrund der jüngsten Razzien gegen die Gruppen „Deutsche Jugend Voran“ (DJV) und „Jung und Stark“ (JS) für queere Menschen, Personen mit Migrationshintergrund und politische Gegner weiterhin eine „abstrakte Gefährdung“.
Beobachtungen bei Veranstaltungen von „Die Heimat“
In den vergangenen Monaten seien Mitglieder von DJV und JS wiederholt bei Veranstaltungen der neonazistischen Partei „Die Heimat“ (vormals NPD) und ihrer Jugendorganisation „Junge Nationalisten“ festgestellt worden. Dort bemühe man sich nach Angaben der Behörde, die Aktivisten zum Eintritt in Parteistrukturen zu bewegen, berichtet der „Spiegel“.
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