Die Verbraucherpreise in den USA sind im Mai 2026 erneut deutlich gestiegen. Die Inflationsrate kletterte auf 4,2 Prozent und lag damit über dem Niveau des Vormonats. Vor allem die Energiepreise sorgten für zusätzlichen Auftrieb, während sich die Kerninflation nur leicht erhöhte.
Inflation legt im Mai spürbar zu
In den USA ist die Inflationsrate im Mai 2026 auf 4,2 Prozent geklettert, nach 3,8 Prozent im Vormonat. Das teilte die US-Statistikbehörde am Mittwoch mit. Gegenüber dem Vormonat legten die Preise im fünften Monat des Jahres um 0,5 Prozent zu.
Die oft als „Kerninflation“ bezeichnete Teuerung ohne Energie und Nahrungsmittel lag im Mai bei 2,9 Prozent, nach 2,8 Prozent im April. Damit stiegen die Preise in diesem Bereich etwas moderater als die Gesamtinflation.
Starker Preisschub bei Energie
Die Energiepreise legten im Jahresvergleich um 23,5 Prozent zu, nach einem bereits starken Anstieg um 17,9 Prozent im Vormonat. Die Auswirkungen des Ende Februar gestarteten Krieges im Nahen Osten dürften hier weiter ein zentraler Treiber gewesen sein. Nahrungsmittel verteuerten sich innerhalb eines Jahres um 3,1 Prozent (April: 3,2 Prozent).
Bedeutung für Finanzmärkte und Zinspolitik
Anleger schauen in der Regel mit Argusaugen auf die US-Inflation, da die Teuerungsrate ein wichtiger Indikator für die Zinspolitik der Notenbank Fed ist. Hohe Zinsen gelten als nachteilig für die Börse wie auch für den Immobilienmarkt, unter anderem weil das Bankkonto als Anlagealternative attraktiv bleibt.
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