Im Zusammenhang mit dem islamistisch motivierten Messerangriff am Berliner Holocaust-Mahnmal im vergangenen Jahr ist am Mittwoch in Berlin ein Syrer festgenommen worden. Die Bundesanwaltschaft wirft dem Mann Beihilfe zum versuchten Mord und zur gefährlichen Körperverletzung vor. Der Fall steht in direktem Zusammenhang mit einem Angriff im Stelenfeld des Denkmals für die ermordeten Juden Europas, bei dem ein Mann lebensgefährlich verletzt wurde.
Festnahme in Berlin nach Messerangriff am Holocaust-Mahnmal
Die Bundesanwaltschaft hat am Mittwoch im Zusammenhang mit dem islamistisch motivierten Messerangriff am Berliner Holocaust-Mahnmal im vergangenen Jahr einen Syrer in Berlin festnehmen lassen. Dem Mann wird vorgeworfen, Beihilfe zum versuchten Mord und zur gefährlichen Körperverletzung geleistet zu haben, teilte die Behörde in Karlsruhe mit.
Vorwürfe der Beihilfe
Der Beschuldigte soll am Abend des 21. Februar 2025 mit dem späteren Täter den Nachmittag verbracht und ihn in seinem Vorhaben bestärkt haben. Der Täter hatte später aus radikal-islamistischer und antisemitischer Einstellung heraus einen Mann im Stelenfeld des Denkmals für die ermordeten Juden Europas in Berlin-Mitte attackiert und ihn lebensgefährlich verletzt.
Verurteilung des Haupttäters und weitere Schritte
Der Angreifer war am 5. März durch das Kammergericht in Berlin unter anderem wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von 13 Jahren verurteilt worden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der jetzt Festgenommene soll noch am Mittwoch dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt werden, der über den Vollzug der Untersuchungshaft entscheidet.
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