Eine Woche nach Beginn der Waffenruhe im Iran-Krieg sind die Spritpreise in Deutschland erstmals seit dem Start des Konflikts deutlich gesunken. Nach Angaben des ADAC liegen die aktuellen Durchschnittspreise für Diesel und Super E10 wieder etwa auf dem Niveau von vor zwei Wochen, bleiben jedoch klar über dem Vorkrisenniveau. Beobachter richten den Blick nun auf das geplante „Energiesofortprogramm“ von Union und SPD, das die Preise weiter dämpfen könnte.
Deutlicher Rückgang bei Diesel und Super E10
Ein Sprecher des ADAC berichtete am Mittwoch der dts Nachrichtenagentur von einem spürbaren Preisrückgang an den Zapfsäulen. Demnach kostete ein Liter Diesel im bundesweiten Durchschnitt am Dienstag 2,286 Euro. Das entspricht einem Rückgang von 16,1 Cent gegenüber der Vorwoche.
Auch bei Super E10 gab es laut ADAC eine Entspannung. Der Preis verringerte sich um 8,1 Cent auf durchschnittlich 2,107 Euro pro Liter. Damit liegen die Preise für Diesel und Super E10 wieder ungefähr auf dem Niveau von vor zwei Wochen. Vom Vorkrisenniveau sind sie aber nach wie vor deutlich entfernt.
Koalitionspläne für ein „Energiesofortprogramm“
Mit Spannung wird verfolgt, wie sich die politischen Entscheidungen der vergangenen Tage auf die weitere Entwicklung an den Tankstellen auswirken werden. Union und SPD planen ein „Energiesofortprogramm“, welches unter anderem vorsieht, die Energiesteuer bei Diesel und Benzin für zwei Monate um jeweils ca. 17 Cent brutto pro Liter zu senken.
Sollte das Gesetzgebungsverfahren wie geplant vonstattengehen, könnte diese Änderung nach den vorliegenden Informationen zum 1. Mai in Kraft treten.
✨ mit KI bearbeitet