Die SPD-Fraktion will mit ihrer traditionellen Spargelfahrt am Dienstagabend ein Zeichen für den Zusammenhalt in der Koalition setzen. Dazu sind nach Angaben des stellvertretenden SPD-Fraktionsvorsitzenden und Sprechers des Seeheimer Kreises, Esra Limbacher, auch die Koalitionspartner von CDU und CSU eingeladen. Im Mittelpunkt stehe weniger das gemeinsame Essen als vielmehr die politische Signalwirkung.
Spargelfahrt als Symbol der Geschlossenheit
Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende und Sprecher des Seeheimer Kreises, Esra Limbacher, erklärte den Sendern RTL und ntv, es gehe bei der traditionsreichen Spargelfahrt „nicht nur darum, gemeinsam zu essen, sondern auch darum, ein Signal zu senden“. Deshalb habe sich die SPD-Fraktion bewusst dafür entschieden, neben den eigenen Abgeordneten auch die Koalitionspartner von CDU und CSU einzuladen.
Limbacher betonte gegenüber RTL und ntv, die Fahrt werde nicht aus Steuergeldern finanziert. Jeder Teilnehmer zahle einen eigenen Beitrag, wie er ausdrücklich klarstellte: „Jeder bezahlt seinen Spargel selbst. Markus Söder natürlich auch. Aber: Es geht nicht um das Essen, sondern es geht dabei darum, gemeinsame Signale auszusenden, dass wir Reformen für dieses Land brauchen“, erklärte der SPD-Politiker laut RTL und ntv.
Signal aus der Mitte der Regierung
Die Koalition wolle vor allem deutlich machen, dass sie zusammenstehe und handlungsfähig sei, so Limbacher weiter gegenüber RTL und ntv. Entscheidend sei, dass sie „Entscheidungen in der Mitte der Regierung“ treffen könne, wie er die Zielsetzung der gemeinsamen Veranstaltung beschrieb.
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