Am Samstagabend verwandelte die kolumbianische Sängerin Shakira den Strand von Copacabana in Rio.
Im vergangenen Jahr hatte Lady Gaga an gleicher Stelle einen Weltrekord für ein Einzelkonzert aufgestellt, wie n-tv berichtet. Shakira präsentierte eine Reihe ihrer größten Hits, darunter ‚Waka Waka‘ und ‚Whenever, Wherever‘, und sorgte für eine ausgelassene Stimmung unter den Fans. Die Vorbereitungen für das Konzert wurden jedoch von einem tragischen Unfall überschattet, bei dem ein Arbeiter tödlich verunglückte. Die Stadtverwaltung von Rio de Janeiro sieht in solchen Megakonzerten einen wichtigen Wirtschaftsfaktor. Laut dem Spiegel generiert das Event Einnahmen von rund 136 Millionen Euro.
Shakiras Brasilien-Tour als logistisches Großereignis
Shakira, die seit 1996 bereits oft in Brasilien aufgetreten ist und fließend Portugiesisch spricht, hat eine besondere Beziehung zu dem Land. Wie die FAZ berichtet, trat sie erstmals im Alter von 18 Jahren in Brasilien auf und hat seitdem eine ganze Generation geprägt. Das Konzert in Rio war nicht nur ein musikalisches Ereignis, sondern auch ein logistisches Meisterwerk. Über 1800 Polizeibeamte und 400 Spezialkräfte waren im Einsatz, um die Sicherheit zu gewährleisten. Zudem sorgten 2000 Reinigungskräfte und über 100 Spezialfahrzeuge dafür, dass der Strand und die Avenida Atlântica nach der Show wieder sauber waren.
Tragischer Unfall überschattet Shakiras Rio-Konzert
Die Stadt konnte dabei auf ihre Erfahrung mit Großevents wie den jährlichen Silvesterfeiern zurückgreifen. Die Konzertreihe hat sich zu einem festen Bestandteil im Veranstaltungskalender von Rio entwickelt und zieht jedes Jahr Millionen von Besuchern an. Shakira zeigte sich tief betroffen vom tödlichen Unfall während des Bühnenaufbaus und stand in Kontakt mit den Angehörigen des Verstorbenen. Die Behörden haben Ermittlungen wegen möglicher Verstöße gegen Arbeitsschutzregeln aufgenommen. Trotz des tragischen Vorfalls verlief das Konzert ohne größere Zwischenfälle und bot den Fans eine unvergessliche Show.
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