Was mit einer einfachen Frage begann, ist heute ein Projekt mit Vorbildcharakter: Das WirQuartier hat sein zehnjähriges Bestehen gefeiert – gemeinsam mit Bewohnern, Unterstützern, Wegbegleitern und zahlreichen Gästen.
Eine Idee mit Wirkung
Im Mittelpunkt der Feier stand nicht nur der Rückblick, sondern auch die Geschichte hinter dem Projekt. Thomas Schmidt-Benkowitz, Vorsitzender der Lebenshilfe, erinnerte an die Anfänge: Zwei Eltern wollten wissen, wie ihre Kinder später selbstbestimmt wohnen können. Aus dieser Idee entwickelte sich gemeinsam mit der HHO, dem Studierendenwerk Osnabrück und weiteren Partnern ein Wohnprojekt, das inzwischen weit über die Region hinaus Aufmerksamkeit erhält. Auch die Unterstützung langjähriger Partner spielte eine wichtige Rolle – darunter IKEA, das das Quartier von Beginn an begleitet hat.
Mehr als Wohnen
Was das WirQuartier besonders macht, beschrieb Jörg Richter aus der Geschäftsleitung der HHO so: „Teilhabe im Sinne von gesellschaftlichem Wohnen ist in Deutschland immer noch selten. Hier im WirQuartier wird individuelles Wohnen möglich, verbunden mit einer professionell begleiteten sozialen Einbindung.“ Genau diese Verbindung aus Selbstständigkeit und Gemeinschaft macht das Projekt zu einem besonderen Ort gelebter Inklusion.
Ein Modell für die Zukunft
Auch Osnabrücks Oberbürgermeisterin Katharina Pötter würdigte die Bedeutung des Quartiers: „Das WirQuartier zeigt, wie Osnabrück tickt: Wir bleiben dran, auch wenn etwas zunächst unmöglich erscheint. Hier entstehen Berührungspunkte, und davon brauchen wir noch viel mehr.“
Wie sich das im Alltag anfühlt, brachte Bewohner Lars Backhaus auf den Punkt: „Das Tolle ist, dass man ständig mit neuen Menschen zusammenkommt – das hält jung.“
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