Ermittler vermuten Kapitalverbrechen – Großeinsatz in Marzahn-Hellersdorf
Seit Dienstagmorgen wird in Berlin die 13-jährige Lisa T. vermisst. Das Mädchen verließ gegen 7.15 Uhr sein Zuhause im Stadtteil Marzahn-Hellersdorf, um zur Schule zu fahren, kam dort jedoch nie an. Wie der Spiegel und die Welt berichten, gehen die Ermittler von einem Kapitalverbrechen aus.
Hunderte Beamte suchen nach vermisster Schülerin
Staatsanwaltschaftssprecher Michael Petzold bestätigte, es gebe weiterhin Anhaltspunkte für ein schweres Verbrechen. Die Mordkommission und das Landeskriminalamt haben einen Großeinsatz gestartet, an dem mehrere Hundert Beamte beteiligt sind. Unterstützt werden sie von Spürhunden und einem Polizeihubschrauber, wie n-tv und die Welt melden. Die Suche konzentriert sich auf das Wohnumfeld der Schülerin sowie auf Wege, die sie im Alltag nutzte.
110 Hinweise – doch kein Durchbruch im Fall
Bisher habe es trotz über 110 eingegangener Hinweise keinen Durchbruch gegeben, so die Polizei. Die Beamten verteilten Fahndungsplakate und befragten Anwohner, um mögliche Spuren zu sichern. Lisa T. wird als 1,60 bis 1,65 Meter groß, schlank und asiatischstämmig beschrieben.
Polizei bittet um Hinweise zu Lisas Kleidung
Zuletzt trug sie eine schwarze Winterjacke, ein graues Oberteil, eine blaue Jeans, weiße Sneaker und einen schwarzen Rucksack. Die Polizei bittet weiterhin um Hinweise aus der Bevölkerung. Der Fall erinnert an das Verschwinden der 15-jährigen Rebecca aus Neukölln im Jahr 2019, die bis heute nicht gefunden wurde. Damals wurden ebenfalls umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet, ohne Erfolg.