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Holstein Kiel

Holstein Kiel holt Tim Walter als neuen Cheftrainer

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Fußball-Zweitligist Holstein Kiel hat Tim Walter als neuen Cheftrainer verpflichtet und damit schnell einen Nachfolger für Marcel Rapp präsentiert. Der 50-Jährige kehrt nach seiner ersten Amtszeit 2018/19 als KSV-Coach an die Förde zurück. Der Verein verbindet mit der Verpflichtung die Hoffnung auf eine sportliche Wende in der aktuell schwierigen Situation.
Holstein Kiel teilte am Dienstag mit, dass der 50-jährige Tim Walter künftig als Cheftrainer an der Seitenlinie stehen wird. Von der Verpflichtung erhoffe man sich „neue Impulse in der aktuellen sportlichen Situation“, so der Verein. Für Walter ist es nach der Saison 2018/19 die zweite Amtszeit als KSV-Coach. Bereits am Mittwoch soll er erstmals das Mannschaftstraining leiten.

Nachfolge von Marcel Rapp

Der Wechsel auf der Trainerbank steht im Zusammenhang mit der Trennung von Marcel Rapp, die Holstein Kiel am Dienstagvormittag bekannt gegeben hatte. Rapp hatte die „Störche“ über vier Jahre lang betreut und in der vorletzten Saison zum ersten Mal in die Bundesliga geführt. Nun übernimmt Walter die Aufgabe, die Mannschaft in der 2. Liga zu stabilisieren.

Kieler in sportlich schwieriger Lage

Die Kieler, die nach dem Bundesliga-Abstieg derzeit in der Zweitliga-Tabelle nur auf Platz 14 rangieren, stehen unter Druck, ihre sportliche Situation zu verbessern. Vor diesem Hintergrund soll Walter mit seiner zweiten Amtszeit als KSV-Coach neue Akzente setzen und die Mannschaft wieder in sichere Tabellenregionen führen.

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24. Februar 2026 0 Kommentare
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Andreas Schwarz

Bund billigt Stark-Drohnenkauf trotz Thiel-Bedenken

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Die SPD-Fraktion im Bundestag sieht ihre Bedenken gegen die Beschaffung sogenannter „Loitering Munition“ beim Berliner Rüstungs-Start-up Stark ausgeräumt. Nach Angaben des zuständigen SPD-Haushaltspolitikers Andreas Schwarz stehen damit einer Zustimmung im Haushaltsausschuss zu milliardenschweren Drohnen-Beschaffungsvorlagen keine Hindernisse mehr.

SPD sieht offene Fragen zu Investor Thiel geklärt

Andreas Schwarz
Aus Sicht von Schwarz kann der Haushaltsausschuss an diesem Mittwoch zwei Drohnen-Beschaffungsvorlagen im Gesamtwert von 4,3 Milliarden Euro passieren lassen. „Einer Zustimmung im Haushaltsausschuss an diesem Mittwoch zu zwei Drohnen-Beschaffungsvorlagen im Gesamtwert von 4,3 Milliarden Euro steht aus seiner Sicht daher nichts entgegen“, heißt es weiter. Entscheidend sei gewesen, dass Thiel keinen operativen Einfluss habe: „Thiel hat keinen Einfluss auf das operative Geschäft. Dies war dem Parlament und dem Minister gemeinsam wichtig.“

Vorherige Bedenken bei Pistorius

Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hatte in der Vorwoche laut „Tagesspiegel“ noch „ausdrücklich“ die Bedenken geteilt, dass vor einer Zustimmung im Parlament Klarheit über die Eigentumsverhältnisse bei Stark geschaffen werden müsse. Die Beteiligung des US-Investors und dessen möglicher Einfluss standen dabei im Mittelpunkt der Diskussion.
Wie der „Tagesspiegel“ aus Unionskreisen erfuhr, wollen nun auch die Abgeordneten von CDU und CSU der Beschaffungsvorlage zustimmen. Damit zeichnet sich im Haushaltsausschuss eine breite Mehrheit für das Rüstungsprojekt ab.

Kritik der Grünen an Prüfpraxis des Ministeriums

Der Grünen-Haushaltspolitiker Sebastian Schäfer übt hingegen scharfe Kritik am Vorgehen des Verteidigungsministeriums. Hintergrund ist ein Bericht, den das Ministerium Ende vergangener Woche vorgelegt hatte und in dem es sich bei der Bewertung der Beteiligungsverhältnisse auf Angaben von Stark stützt. Darin heißt es laut „Tagesspiegel“, der Anteil Thiels liege „nach Auskunft des Unternehmens“ weiter unter zehn Prozent, zudem könne die Bundesregierung bei einer höheren Beteiligung einschreiten.
Schäfer bemängelte gegenüber dem „Tagesspiegel“, das Ministerium übernehme die Aussagen des Unternehmens nahezu ungeprüft. „Statt sorgfältiger eigener Prüfung werden die Darstellungen des Unternehmens nahezu ungefiltert übernommen“, sagte er der Zeitung. Ein solches Vorgehen bezeichnete Schäfer als sicherheitspolitisch bedenklich: Ein solches Maß an Sorglosigkeit sei „nicht nur irritierend, sondern angesichts der sicherheitspolitischen Lage hochproblematisch“.

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24. Februar 2026 0 Kommentare
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(Symbolbild) Kerze

Raum für gemeinsame Trauer: Gedenkversammlung für getötete Frau aus Wallenhorst

von Laura Hilgert 24. Februar 2026

Am 9. März um 16:30 Uhr findet im Friedensgarten an der Hofstelle Duling in Wallenhorst eine Gedenkversammlung statt für die Mutter von drei Kindern, die im Februar getötet wurde. Die Veranstaltung ist offen für alle Trauernden, die ihr gedenken und damit möglicherweise nicht allein sein wollen.

Ein Raum zum Trauern und Gedenken

Organisiert wird die Versammlung von der Wallenhorster Gleichstellungsbeauftragten Leonie Winter und Bürgermeister Otto Steinkamp sowie den evangelischen und katholischen Kirchen. „Wir möchten einen Raum zum Trauern und Gedenken für alle Menschen in Wallenhorst anbieten“, so Winter. Die Gedenkminuten der Gedenkversammlung werden von Pastor Martin Steinke gestaltet.

Spendenaktion soll Kindern finanziell helfen

Zusätzlich dankt Bürgermeister Steinkamp dem Schützenverein Halen und den privaten Initiatorinnen der Spendenaktion für die Kinder, da die finanzielle Unterstützung sehr hilfreich sei. Es wurden bereits mehr als 45.000 Euro für eine langfristige Unterstützung der siebenjährigen Drillinge gespendet.

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Allianz (Archiv)

Allianz und Schwarz-Gruppe investieren in EU-Scaleup-Fonds für Start-ups

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Zwei deutsche Konzerne beteiligen sich am EU-Wachstumsfonds „Scaleup Europe“. Neben Allianz steigt auch die Schwarz-Gruppe in den neuen Fonds ein, der großvolumige Finanzierungsrunden für europäische Tech-Start-ups ermöglichen soll. Ziel ist es, Investitionsstaus zu lösen und strategische Abhängigkeiten in Europa zu verringern.

Allianz und Schwarz-Gruppe als Investoren

Zwei deutsche Unternehmen beteiligen sich am Wachstumsfonds „Scaleup Europe“ der EU. Neben dem Versicherer und Vermögensverwalter Allianz investiert auch die Schwarz-Gruppe in den neu aufgesetzten Fonds, der Tech-Start-ups aus Europa Finanzierungsrunden in Höhe von mehr als 100 Millionen Euro ermöglichen soll.
Das berichtet das „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe). Die Allianz teilte auf Nachfrage mit, den Investitionsstau lösen und strategische Abhängigkeiten in Europa reduzieren zu wollen. Wie viel Geld die Allianz in den EU-Fonds investiert, ließ der Konzern offen.

Schwarz-Gruppe bekundet Interesse

Auch die Schwarz-Gruppe bestätigte, dass sie in den Fonds investieren möchte. „Wir haben unser grundsätzliches mögliches Interesse an einer Beteiligung im Scaleup-Fonds der EU bekundet“, sagte ein Schwarz-Sprecher, zitiert vom „Handelsblatt“.

EU beteiligt sich erstmals direkt an Start-ups

Mit dem Scaleup-Fonds beteiligt sich die EU erstmals direkt an Start-ups. Ziel ist es, die Finanzierungssituation für Start-ups in der Wachstumsphase zu verbessern, also dann, wenn sie höhere dreistellige Millionenbeträge benötigen. Bislang finanziert die EU nur Runden bis zu 30 Millionen Euro. Insgesamt soll der Fonds ein Volumen von mindestens fünf Milliarden Euro umfassen.

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Pro-Ukraine-Demo (Archiv)

Nouripour: China befeuert Ukraine-Krieg und verknappt Seltene Erden

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Bundestagsvizepräsident und Grünen-Außenpolitiker Omid Nouripour wirft China eine aktive Beteiligung am Krieg Russlands gegen die Ukraine sowie eine künstliche Verknappung von Seltenen Erden vor. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) müsse diese Punkte sowie Menschenrechtsfragen bei seinem Besuch in der Volksrepublik ansprechen, betonte Nouripour im Nachrichtensender "Welt". Zugleich begrüßte er die Reise des Kanzlers grundsätzlich.

Nouripour: China trägt aktiv zum Krieg bei

Bundestagsvizepräsident und Grünen-Außenpolitiker Omid Nouripour erklärte dem Nachrichtensender „Welt“ am Dienstag, China sei nicht nur passiver Akteur im Ukraine-Krieg. „Es ist nicht nur so, dass China den Krieg nicht verurteilt, sondern China trägt aktiv dazu bei – durch sehr viele Exporte, durch Unterstützung der russischen Föderation.“
Nouripour kritisierte insbesondere Lieferungen, die von Russland im Krieg eingesetzt würden. „Und das Bizarre ist ja, dass ohne Ende Systeme nach Russland gehen, die Russland im Krieg einsetzt. Wir würden sowas `Dual-Use` nennen, also Güter, die man sowohl zivil als auch militärisch nutzen kann. China sagt, nein, nein, das sind alles zivile Güter“, sagte er bei „Welt“.

Vorwurf der künstlichen Verknappung von Rohstoffen

Der Grünen-Politiker warf China zugleich vor, wichtige Rohstoffe zu verknappen, die andere Staaten benötigten. „Und gleichzeitig erklären sie Rohstoffe, die wir wiederum brauchen, dann für Dual-Use-Güter. Und dementsprechend verknappen sie künstlich den Weltmarkt und bauen ihre Stellung damit aus“, sagte Nouripour dem Nachrichtensender „Welt“.

Warnung vor strategischen Abhängigkeiten

Nouripour zog Parallelen zwischen der wirtschaftlichen Abhängigkeit von China und der früheren energiepolitischen Abhängigkeit von Russland vor Beginn des Krieges. Er bezeichnete beide Staaten als „Diktaturen“, die solche Abhängigkeiten strategisch ausnutzten. „Wir müssen alles dafür tun, damit wir Abhängigkeiten abbauen. Gerade am Jahrestag des Beginns der Invasion Russlands in der Ukraine muss man sich doch erinnern, dass diese Abhängigkeiten fatale Folgen haben können. Hatten wir beim Thema Energie, beim Thema Russland. Und haben wir jetzt bei Seltenen Erden, bei China. Wir müssen alles dafür tun, um von diesen Abhängigkeiten runterzukommen. Diese Staaten, diese Diktaturen nutzen diese Abhängigkeiten auch gegen uns“, sagte Nouripour im Nachrichtensender „Welt“.
Mit Blick auf die Reise von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in die Volksrepublik betonte Nouripour die Bedeutung kritischer Themen. Das müsse der Kanzler bei seinem Besuch ebenso ansprechen wie die Menschenrechtsthematik. Zugleich fügte er hinzu: Es sei aber grundsätzlich „gut, dass der Bundeskanzler hinfährt“.

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Friedrich Merz

Merz würdigt Rita Süssmuths politisches Lebenswerk beim Staatsakt

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Beim Staatsakt im Bundestag hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) das Lebenswerk der verstorbenen ehemaligen Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth (CDU) gewürdigt. Merz hob Süssmuths politisches Wirken als prägend für die Bundesrepublik hervor und erinnerte an ihr Engagement für ein menschenwürdiges Leben, moderne Familienpolitik und die deutsch-polnische Aussöhnung.

Würdigung eines politischen Lebenswerks

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) betonte in seiner Rede am Dienstag im Bundestag Süssmuths „unermüdliches“ Engagement für ein menschenwürdiges Leben und ihre kritische Prüfung von Wissens- und Autoritätsbehauptungen. Merz sagte, dass Süssmuths politisches Erbe daran erinnere, die Freiheit und Selbstentfaltung aller Menschen zu fördern.
Süssmuth sei eine „Ausnahmepolitikerin“ gewesen, die das Gesicht der Bundesrepublik als erste Bundesfrauenministerin, Bildungspolitikerin und Bundestagspräsidentin geprägt habe, so Merz. Sie habe sich stets für „moderne Familienpolitik“ und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie eingesetzt und sei ihrer Zeit in vielen Fragen voraus gewesen.
Merz erinnerte daran, dass Süssmuth als „leidenschaftliche Europäerin“ die deutsch-polnische Aussöhnung vorangetrieben habe. Ihre Stimme werde fehlen, doch ihr politisches Erbe bleibe eine Verpflichtung, die Sorgen der Menschen ernst zu nehmen und an chancengerechten Bildungsinstitutionen zu arbeiten, sagte der Kanzler.

Staatsakt im Bundestag

Rita Süssmuth war am 1. Februar im Alter von 88 Jahren in Neuss verstorben. Der Staatsakt im Bundestag fand im Beisein der Familie, Repräsentanten aller Verfassungsorgane sowie von Weggefährten und weiteren geladenen Gästen statt.
Süssmuth gehörte dem Deutschen Bundestag von 1987 bis 2002 an, sie vertrat den niedersächsischen Wahlkreis Göttingen. Von 1988 bis 1998 stand sie als Präsidentin an der Spitze des Parlaments. Davor war sie von 1985 bis 1988 Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit.

Lob von Bundestagspräsidentin Klöckner

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) nannte Süssmuth eine der „prägendsten Politikerinnen und Persönlichkeiten der deutschen Nachkriegsgeschichte“. Sie habe Debatten geöffnet und Verantwortung auch zu unbequemen Themen eingefordert, lange bevor diese mehrheitsfähig wurden.

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Streik gegen Musterungspflicht. / Foto: Dominik Lapp

In Osnabrück gehen am 5. März wieder Jugendliche gegen den Wehrdienst auf die Straße

von Dominik Lapp 24. Februar 2026

In Osnabrück wollen am 5. März erneut Schülerinnen und Schüler den Unterricht verlassen, um gegen den Wehrdienst zu demonstrieren. Beginn der Demonstration ist um 10:00 Uhr auf dem Platz der Deutschen Einheit vor dem Theater.

Letzter Streik in Onabrück war im Dezember

Der Osnabrücker Streik ist Teil größerer Proteste, die bereits in mehreren Städten stattfanden – in der Friedensstadt zuletzt am 5. Dezember. Auslöser ist die Einigung der schwarz-roten Koalition auf einen zunächst freiwilligen Wehrdienst. Die Initiative „Schulstreik gegen Wehrpflicht“ sieht darin eine gefährliche Annäherung an eine neue Dienstpflicht.

Unterrichtsboykotte verstoßen gegen die Schulpflicht

Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg reagierte bereits im vergangenen Dezember auf die Schulstreiks mit einer deutlichen Warnung. Sie betonte gegenüber der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, es handele sich um einen regulären Schultag – Schulstreiks seien nicht erlaubt. Unterrichtsboykotte verstießen gegen die Schulpflicht, so die Grünen-Politikerin.

Jugendliche wollen gehört werden

Viele Jugendliche befürchten eine Ausweitung des freiwilligen Dienstes. Stattdessen verlangen sie Investitionen in Bildung, Ausbildung und Klimaschutz. Für sie ist der Streik ein Signal: Sie wollen gehört werden, bevor politische Entscheidungen getroffen werden, die ihre Zukunft betreffen.

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Frankfurter Börse

Dax nach schwachem Start stabil – Anleger bleiben verunsichert

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Der Dax hat sich am Dienstag nach einem schwächeren Start bis zur Mittagszeit wieder an sein Vortagesniveau angenähert. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.975 Punkten berechnet und lag damit 0,1 Prozent unter dem Schlussstand vom Vortag. Belastet wurde die Stimmung vor allem durch die Zollstreitigkeiten mit den USA und enttäuschende Unternehmenszahlen.

Zollstreit und Quartalszahlen verunsichern Anleger

Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, sprach von einer klar spürbaren Nervosität an der Börse. „Die Anleger in Frankfurt drücken ihre Verunsicherung über die Zollstreitigkeiten mit den USA und unter den Erwartungen liegende Quartalszahlen zweier Dax-Unternehmen mit Verkäufen aus“, sagte Lipkow laut CMC Markets.
„Was die Zölle angeht, hat sich die Situation in den vergangenen Stunden erneut verändert, und dies führt auch zu einem eskalierenden Momentum zwischen der Europäischen Union und den USA. Die zentrale Frage lautet, wie ein Abkommen zwischen den beiden Wirtschaftszonen vereinbart werden kann, wenn es keine Klarheit gibt“, so Lipkow weiter nach Angaben von CMC Markets.
Zusätzlich belaste weiterhin die Situation im Nahen Osten sowie der zunehmende Druck auf die Softwarebranche durch das Vorrücken der Künstlichen Intelligenz die Stimmung, hieß es. Der Aktienmarkt werde derzeit von zu vielen unterschiedlichen Seiten in die Zange genommen.

MTU und Fresenius Medical Care verlieren, Versorger und Autobauer gefragt

Lipkow verwies besonders auf zwei Dax-Unternehmen: „Die Aktien von MTU Aero und Fresenius Medical Care notieren im Minus, nachdem die Jahresprognosen beider Unternehmen nicht mehr überzeugen konnten. Bei MTU drücken zusätzlich die Kosten auf die Gesamtmarge und beeinflussen schlussendlich die freien Barmittel.“
Auf der anderen Seite gebe es auch Gewinner im Leitindex. „Auf der Gewinnerseite liegen die Aktien der Versorger und der Autobauer. Zusätzlich bleiben die Rückversicherungstitel gefragt. Von den Dax-40-Unternehmen befinden sich aktuell 22 auf der Gewinnerseite. Die Investoren bleiben trotz aller Zurückhaltung noch verhalten optimistisch“, sagte Lipkow laut CMC Markets.

Währungen, Gold und Öl unter Druck

Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Dienstagnachmittag etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,1783 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8487 Euro zu haben.
Auch am Rohstoffmarkt überwogen Rückgänge. Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 5.177 US-Dollar gezahlt (-1 Prozent). Das entsprach einem Preis von 141,25 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis sank unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 71,35 US-Dollar, das waren 14 Cent oder 0,2 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Trauerstaatsakt für

Großteil der AfD-Fraktion boykottiert Trauerstaatsakt für Süssmuth

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Ein Großteil der AfD-Fraktion ist dem Trauerstaatsakt für die verstorbene frühere Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth ferngeblieben. Während die Spitze der Partei in der ersten Reihe vertreten war, blieben zahlreiche Sitze der übrigen AfD-Abgeordneten leer. Die Abgeordneten der anderen Bundestagsfraktionen nahmen dagegen überwiegend an der Gedenkveranstaltung im Bundestag teil.

Viele leere AfD-Sitze beim Staatsakt

Bei dem Trauerstaatsakt für Rita Süssmuth im Bundestag am Dienstag blieb ein Großteil der AfD-Fraktion den Feierlichkeiten fern. Zwar war die erste Reihe unter anderem mit den Partei- und Fraktionschefs Alice Weidel und Tino Chrupalla besetzt, doch dahinter lichteten sich die Reihen dann schnell.
Insgesamt erschienen nur rund 30 von über 150 AfD-Abgeordneten, rund 80 Prozent waren nicht da. Die anderen Bundestagsfraktionen waren dagegen jeweils überwiegend vertreten.

Gedenken an frühere Bundestagspräsidentin

Die CDU-Politikerin Rita Süssmuth war von 1985 bis 1988 Familienministerin und von 1988 bis 1998 Präsidentin des Deutschen Bundestages. Sie war am 1. Februar im Alter von 88 Jahren gestorben.

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24. Februar 2026 0 Kommentare
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Heiner Wilmer

Heiner Wilmer wird neuer Vorsitzender der Deutschen Bischöfe

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Der Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer ist zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gewählt worden. Er folgt auf Georg Bätzing und wird die Kirchenorganisation in den kommenden sechs Jahren nach außen vertreten. Die Wahl wurde nach Angaben der Bischofskonferenz am Dienstag in Würzburg bekanntgegeben.

Neuer Vorsitzender der Bischofskonferenz

Der Bischof von Hildesheim, Heiner Wilmer, ist zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gewählt worden. Das teilte die Bischofskonferenz am Dienstag in Würzburg mit. Er folgt damit auf Bischof Georg Bätzing und wird die Kirchenorganisation in den nächsten sechs Jahren nach außen vertreten.

Werdegang von Heiner Wilmer

Wilmer wurde 1961 in Schapen im Emsland geboren. Im August 1980 trat er in die Ordensgemeinschaft der Herz-Jesu-Priester ein und legte 1985 die Ewige Profess ab. Am 31. Mai 1987 wurde Wilmer in Freiburg zum Priester geweiht. Von 1987 bis 1993 studierte er in Rom und Freiburg. Nach verschiedenen Stationen als Referendar und Lehrer in Meppen, Vechta und der New Yorker Bronx wurde er Schulleiter des Gymnasiums Leoninum in Handrup. Von 2007 bis 2015 war Wilmer Provinzial der Deutschen Ordensprovinz der Herz-Jesu-Priester in Bonn und im Anschluss bis 2018 Generaloberer der Herz-Jesu-Priester in Rom.
Am 6. April 2018 wurde Heiner Wilmer von Papst Franziskus zum 71. Bischof von Hildesheim ernannt, am 1. September 2018 wurde er zum Bischof geweiht und in sein Amt eingeführt. In der Deutschen Bischofskonferenz ist er seit September 2021 Vorsitzender der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen. Er war von 2019 bis 2024 Vorsitzender der Deutschen Kommission Justitia et Pax.

Aufgaben des Vorsitzenden

Der Vorsitzende vertritt die Deutsche Bischofskonferenz nach außen. Er ist dabei an die Beschlüsse der Vollversammlung und des Ständigen Rates gebunden. Liegen zu einer bestimmten Frage keine Beschlüsse der Vollversammlung oder des Ständigen Rates vor, so ist der Vorsitzende gehalten, einen entsprechenden Beschluss herbeizuführen. Ist das nicht möglich, so ist wenigstens das Einvernehmen mit dem Vorsitzenden der zuständigen Kommission anzustreben.
In dringenden Fällen kann der Vorsitzende der Bischofskonferenz von sich aus Erklärungen abgeben. Er unterrichtet die Mitglieder der Bischofskonferenz. Der stellvertretende Vorsitzende übernimmt die Aufgaben des Vorsitzenden, wenn bei rechtmäßiger Verhinderung dieser ihn mit seiner Vertretung betraut oder er auch daran gehindert ist.

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24. Februar 2026 0 Kommentare
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