Ein Erfolg für Osnabrück beim Landeswettbewerb „Jugend forscht junior“: Die Geschwister Liorah Topaly (11) und Daniel Topaly (12) vom Gymnasium „In der Wüste“ wurden beim Wettbewerb in Einbeck jeweils mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. Der Landeswettbewerb für Schülerinnen und Schüler bis 15 Jahre fand vom 9. bis 11. April unter dem Motto „Maximale Perspektive“ statt. Zahlreiche Nachwuchsforschende präsentierten ihre Projekte aus unterschiedlichen Fachgebieten.
Geschwister-Duo forscht zu Nachhaltigkeit
Liorah Topaly beschäftigte sich in ihrem Projekt „Die Kraft der Bienen: Umweltfreundliche Plastikalternativen“ mit der Frage, wie sich herkömmliche Kunststoffe durch nachhaltige Materialien ersetzen lassen. Im Mittelpunkt stand dabei die Untersuchung von Bienenwachs als Grundlage für biologisch abbaubare Alternativen. Daniel Topaly untersuchte in seinem Projekt „Mee(h)rwasser und verbesserte Solarenergieeffizienz“, wie sich Meerwasserentsalzung und Solarenergie effizient kombinieren lassen. Für seine Arbeit erhielt er neben dem zweiten Platz zusätzlich einen Sonderpreis in der Kategorie Energie.
Dieser Osnabrücker räumte ebenfalls ab
Ebenfalls erfolgreich aus Osnabrück war Tom Harten (12) vom Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium, der für sein Projekt „FrostGuard: Glatteiswarnsystem für Fahrräder“ mit einem Sonderpreis im Bereich Mobilität ausgezeichnet wurde. In seiner Arbeit entwickelte er ein Warnsystem, das mithilfe von Sensoren frühzeitig vor Glatteis auf Radwegen warnen soll.
Gymnasium „In der Wüste“ bereits für Talentförderung bekannt
Die prämierten Arbeiten zeigen, wie intensiv sich junge Menschen bereits mit zentralen Zukunftsfragen auseinandersetzen – von nachhaltigen Materialien über Energieversorgung bis hin zu innovativen Mobilitätslösungen. Die Projekte von Liorah und Daniel Topaly wurden am für seine umfassende Talentförderung bekannte Gymnasium „In der Wüste“ von Dr. Katrin Lückmann-Fragner und André Gottschlich betreut. Beide betonen die besondere Arbeitsweise der Geschwister: „Die intrinsische Motivation und die Begeisterung für naturwissenschaftliche Fragestellungen sind bei beiden enorm ausgeprägt. Es ist beeindruckend zu sehen, mit welcher Ausdauer und Eigenständigkeit sie ihre Projekte entwickelt haben.“
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