Der Förderverein für Freibetten am Franziskus-Hospital Harderberg der Niels-Stensen-Kliniken hat sich neu organisiert. Er setzt damit ein wichtiges Zeichen für internationale medizinische Hilfe. Zur neuen Vorsitzenden wurde Friederike Schmidt-Hippe gewählt.
Mamasa aus Gambia erfolgreich behandelt
Wie bedeutend die Unterstützung des Vereins ist, zeigt das Beispiel der 13-jährigen Mamasa aus Gambia. Das Mädchen, das aus einer Familie mit neun Geschwistern stammt, lebt derzeit seit fast einem Jahr in Deutschland im Friedensdorf. Während dieser Zeit wurde sie im Franziskus-Hospital medizinisch versorgt. Eine komplexe Operation bei Mamasa haben Oberärztin Dr. Alexandra Sopu und ihr Team durchgeführt. Dabei korrigierten die Mediziner eine ausgeprägte Fehlstellung im Unterschenkel mithilfe eines sogenannten Fixateurs. Das äußere „Gestell“, das zur Stabilisierung diente, konnte inzwischen erfolgreich entfernt werden. Für Mamasa bedeutet das einen großen Schritt zurück in ein normales Leben. Sie konnte bereits ins Friedensdorf zurückkehren und wird in naher Zukunft wieder zu ihrer Familie nach Gambia reisen.
Spenden überaus erwünscht
Ermöglicht wurde diese Behandlung durch den Freibettenfonds des Fördervereins, der Patientinnen und Patienten aus Krisen- und Entwicklungsregionen medizinische Hilfe in Deutschland bietet. Der Verein ruft weiterhin zu Spenden auf, um auch künftig Kindern wie Mamasa helfen zu können. Spenden können unter der Kontonummer DE44 2655 0105 0000 2451 00 eingezahlt werden.
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