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SPD-AG kritisiert fehlende Migrationsstimmen im neuen Programmrat

von Hasepost Redaktion 25. Februar 2026

Die SPD-Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt wirft der Bundespartei vor, im neuen Programmrat zur Erarbeitung des Grundsatzprogramms die Themen Vielfalt und Migration unzureichend abzubilden. Nach Ansicht der Arbeitsgemeinschaft fehlen in dem Gremium sowohl fachliche Expertise als auch Stimmen mit Erfahrung struktureller Diskriminierung. Dies sende ein falsches Signal an die Parteibasis und unterschätze die politische Bedeutung von Integrationsfragen, kritisierte der stellvertretende Vorsitzende Orkan Özdemir im "Spiegel".

Kritik an Zusammensetzung des Programmrats

Orkan Özdemir, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt, äußerte sich im „Spiegel“ deutlich zur Besetzung des Programmrats, der die Arbeit am neuen Grundsatzprogramm der Partei leiten und koordinieren soll. „Es ist fast schon beschämend, dass die Bundes-SPD im Jahr 2026 einen Programmrat einsetzt, in dem Vielfalts- und Migrationsexpertise kaum verankert ist“, sagte Özdemir dem „Spiegel“. „Ebenso fehlen erkennbar Stimmen, die strukturelle Diskriminierung aus eigener Erfahrung politisch einordnen können.“
Er kritisierte gegenüber dem „Spiegel“, er wundere sich, „wie man so ein wichtiges Thema ausklammern kann“. Özdemir, der für die SPD im Berliner Abgeordnetenhaus sitzt, betonte weiter: „Das sendet auch ein falsches Signal an die Mitglieder: nämlich, dass ein wichtiger Teil von ihnen nicht gesehen und gehört wird.“

Hinweis auf ungenutzte Kompetenzen in der Partei

Özdemir verwies darauf, dass es innerhalb der SPD zahlreiche Mitglieder gebe, die selbst Migrationsgeschichte hätten oder im Bereich Integration arbeiteten. „Dieses Wissen entscheidet im Alltag über das Gelingen von Integration. Es darf im Grundsatzprogramm nicht nur indirekt repräsentiert sein“, sagte er dem „Spiegel“.

Warnung vor politischer Fehleinschätzung

Nach Ansicht von Özdemir trägt die Parteispitze die Verantwortung dafür, welche Schwerpunkte die SPD setze. Wenn Integration dabei nur als nachgeordnetes Themenfeld behandelt werde, „unterschätzt man die politische Dynamik der kommenden Jahre“, warnte er im Gespräch mit dem „Spiegel“. Integration sei „längst ein Macht- und Ordnungsthema“. Die SPD dürfe es nicht anderen Parteien überlassen, die Debatte dazu zu prägen.

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25. Februar 2026 0 Kommentare
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Jürgen Hardt

CDU-Außenpolitiker Hardt unterstützt neue US-Luftschläge gegen Iran

von Hasepost Redaktion 25. Februar 2026

Der außenpolitische Sprecher der Unions-Fraktion, Jürgen Hardt (CDU), hat sich für einen erneuten Luftschlag der USA gegen iranische Atomanlagen ausgesprochen. Die bereits erfolgten US-Angriffe im Sommer 2025 seien seiner Ansicht nach gerechtfertigt gewesen, weil der Iran dabei gewesen sei, alle Grenzwerte auf dem Weg zur Atombombe zu überschreiten. Zugleich warnte Hardt vor erheblichen Risiken für die USA und äußerte Zweifel daran, ob Luftschläge allein zum Sturz des iranischen Regimes führen könnten.

Hardt befürwortet begrenzte Schläge gegen Atomprogramm

Der außenpolitische Sprecher der Unions-Fraktion Jürgen Hardt (CDU) befürwortet einen erneuten Luftschlag der USA gegen iranische Atomanlagen. Bereits die US-Angriffe im Sommer 2025 seien gerechtfertigt gewesen, denn der Iran sei dabei gewesen, alle Grenzwerte auf dem Weg zur Atombombe zu überschreiten, sagte Hardt den Sendern RTL und ntv. Er halte das jetzt auch für wahrscheinlich. Wörtlich erklärte er: „Und dann wären begrenzte Schläge gegen das Atomprogramm tatsächlich ein Weg, den wir unterstützen könnten.“ (Quelle: RTL und ntv)

Risiko für US-Militärbasen im Nahen Osten

Für die USA sei ein Angriff allerdings ein großes Risiko, da es viele Militärbasen im Nahen Osten habe, die zum Ziel von iranischer Vergeltung werden könnten, sagte Hardt den Sendern RTL und ntv. Es sei zudem fraglich, ob mit Luftanschlägen allein auch das Regime gestürzt werden könne. Bis vor Kurzem habe Trump noch von einem Regime Change gesprochen, nun wolle er offenbar vor allem den Iran von der Atombombe abzubringen. In diesem Zusammenhang sagte Hardt: „Das ist ja auch unser gemeinsames Ziel, aber das ist natürlich deutlich weniger als das, was er den Menschen im Iran versprochen hat.“ (Quelle: RTL und ntv)

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Zu dicht an der Mauer, Wildwuchs muss entfernt werden. / Foto: OSB, Friedrich Rölfing

Baustelle am 26. Februar: Wildwuchs am Natruper-Tor-Wall in Osnabrück wird entfernt

von PM 25. Februar 2026

Am Donnerstag (26. Februar) werden Ahörner und Eschen entfernt, die sich im Bereich des Natruper-Tor-Walls an der Mauer zum Stadthaus II und der Volkshochschule (VHS) wild ausgebreitet haben. Diese Maßnahme ist notwendig, da die Bäume langfristig die Mauer beschädigen könnten.

Sperrungen von Fahrstreifen, Gehwegen und Fahrradweg

Für die Fällarbeiten wurde ein externes Unternehmen beauftragt. Während des Einsatzes wird der rechte Fahrstreifen und der Gehweg am Natruper-Tor-Wall ab Einfahrt zum Stadthaus bis ca. 50 Meter vor der Lotter Straße gesperrt sein. Für Fahrradfahrende wird eine Gasse freigehalten. Der Fällkran wir auf dem Gehweg positioniert. Fußgängerinnen und Fußgänger werden gebeten, auf die gegenüberliegende Straßenseite auszuweichen.

Ganzer Tag Baustelle

Besucherinnen und Besucher des Stadthauses II nutzen bitte den Eingang über die Einfahrt zum Stadthaus, da der Fußweg an der VHS entlang aus Sicherheitsgründen gesperrt wird. Die Baustelle wird nach dem Berufsverkehr ab 8:30 Uhr eingerichtet.

Die Arbeiten werden voraussichtlich den gesamten Tag in Anspruch nehmen. Der Osnabrücker Servicebetrieb (OSB) bittet um Verständnis für die durch die Maßnahme entstehenden Einschränkungen.

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Industrieanlagen in

Ökonom erwartet Rückenwind für US-Wirtschaft, warnt vor KI-Risiko

von Hasepost Redaktion 25. Februar 2026

Apollo-Chefökonom Torsten Slok blickt trotz neuer Unsicherheit über die Zollpolitik der USA optimistisch auf die konjunkturelle Entwicklung der größten Volkswirtschaft der Welt. In einem Podcast des "Handelsblatts" sieht er vor allem Steuererleichterungen, hohe Investitionen in Datenzentren und eine industrielle Renaissance als Treiber des Wachstums. Zugleich warnt er vor gestiegenen Risiken an den Finanzmärkten und rät Investoren zu einer vorsichtigeren Positionierung beim Thema Künstliche Intelligenz.

Optimistischer Konjunkturausblick für die USA

Torsten Slok, Chefökonom des Finanzinvestors Apollo, erwartet in den kommenden Monaten eine stärkere Dynamik der US-Wirtschaft. „Die US-Wirtschaft bekommt in den kommenden Quartalen Rückenwind“, sagte der renommierte Ökonom in einem Podcast des „Handelsblatts“. Dies gelte, obwohl zuletzt neue Unsicherheit über die Zollpolitik der USA entstanden sei.
Slok verwies laut „Handelsblatt“-Podcast auf drei wesentliche Faktoren, die seiner Einschätzung nach für zusätzlichen Schub sorgen. Zum einen nannte er die Steuererleichterungen für Unternehmen, die im Haushaltsgesetz verabschiedet wurden. Zum zweiten hob er die anhaltend hohen Investitionen in Datenzentren hervor. Als dritten Punkt bezeichnete er „eine industrielle Renaissance, da momentan der politische Wille besteht, mehr Geld für Verteidigung und Infrastruktur auszugeben“.

Gestiegene Risiken an den Märkten

Neben den positiven Impulsen sieht Slok laut „Handelsblatt“-Podcast jedoch auch wachsende Gefahren an den Finanzmärkten. Gleichzeitig hätten die Risiken an den Märkten für einen Stimmungsumschwung zugenommen, betonte der Ökonom. Konkrete Beispiele nannte er in diesem Zusammenhang nicht, warnte aber vor einer zu starken Konzentration auf einzelne Trends.

Warnung vor zu hohem KI-Risiko

Vor diesem Hintergrund rät Slok Investoren dazu, ihre Positionierung im Bereich Künstliche Intelligenz zu überprüfen. Investoren rät er dazu, das KI-Risiko in ihren Portfolios zu reduzieren. Dies stecke „nicht nur in Aktien, sondern zunehmend auch in Anleihen“ sowie in Private Credit und in Venture Capital, sagte er im „Handelsblatt“-Podcast.
Nach Einschätzung von Slok haben Investoren „überall […] viel stärker auf KI gesetzt als auf andere Branchen“. Gerade die großen US-Techkonzerne hätten zuletzt in großem Stil Anleihen begeben, wodurch sich das KI-bezogene Risiko aus seiner Sicht auch auf die Rentenmärkte ausgeweitet habe.

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Anzeigetafel in

Dax steigt über 25.000 Punkte – Anleger blicken auf Nvidia

von Hasepost Redaktion 25. Februar 2026

Der Dax ist am Mittwoch mit leichten Kursgewinnen in den Handel gestartet und hat sich über der Marke von 25.000 Punkten behauptet. Parallel blicken Marktteilnehmer gespannt auf den Quartalsbericht von Nvidia, der nach Einschätzung von Experten die Stimmung rund um KI-Werte maßgeblich beeinflussen könnte. Auch Euro und Ölpreis zeigten sich am Morgen fester.

Dax pendelt um die Marke von 25.000 Punkten

Am Mittwochmorgen wurde der Dax gegen 9:30 Uhr mit rund 25.035 Punkten berechnet und lag damit 0,2 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Siemens Energy, MTU und die Commerzbank, am Ende Fresenius, Heidelberg Materials und Beiersdorf.
Thomas Altmann von QC Partners verwies auf die Bedeutung der laufenden Unternehmensberichte: „Mit dem heutigen Quartalsbericht von Nvidia steuert die Berichtssaison für das vierte Quartal auf ihren Höhepunkt zu“, sagte Altmann laut QC Partners. Mindestens genauso wichtig wie die Zahlen an sich werde der Ausblick sein. „Der Nvidia-Bericht hat das Potenzial, die aktuellen KI-Sorgen zu lindern. Er hat aber auch das Potenzial, sie deutlich zu verstärken.“
Altmann beschrieb den Kampf um eine zentrale technische Marke im deutschen Leitindex: Beim Dax bleibe die 25.000 hart umkämpft, so Altmann weiter. „Im gestrigen Handelsverlauf wurde die 25.000 erneut mehrfach über- und unterschritten. Das zeigt, welch erbitterten Kampf sich Bullen und Bären um diese Marke liefern.“ Und so lange nicht klar sei, wer den Kampf um die 25.000 für sich entscheide, bleibe auch die zukünftige Richtung des Dax offen.

Währung und Rohöl im Plus

Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Mittwochmorgen etwas fester. Ein Euro kostete 1,1793 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8480 Euro zu haben.
Auch der Ölpreis legte zu. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 70,99 US-Dollar; das waren 22 Cent oder 0,3 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Neue Gasheizung

Grünen-Chef Banaszak attackiert Koalition für Aus beim Heizungsgesetz

von Hasepost Redaktion 25. Februar 2026

Der Grünen-Vorsitzende Felix Banaszak hat die von der schwarz-roten Koalition geplante Abschaffung des sogenannten Heizungsgesetzes scharf kritisiert. In Interviews mit RTL und ntv warf er Union und SPD vor, Klimaschutz und Bezahlbarkeit aus ideologischen Gründen zu vernachlässigen und ein falsches Signal an Mieter und Hausbesitzer zu senden.

Kritik an schwarz-roter Koalition

Felix Banaszak

Grüngasquote und Gaswirtschaft im Fokus

Banaszak kritisierte die von Union und SPD geplante Grüngasquote. „Die erzählen den Leuten was vom Pferd: Das wird erstens nicht reichen, zweitens extrem teuer.“ Aus diesen Gründen seien grüne Gase „die E-Fuels der Gaswirtschaft“, so der Grünen-Chef. Nur in der Gasbranche würden jetzt die Sektkorken knallen. „Statt mit günstigem Strom die Leute aus der fossilen Kostenfalle herauszubekommen, werden sie da reingeschickt aus einer ideologischen Motivation.“

Vorwurf des Wahlkampfmanövers

Banaszak warf der Union vor, das Gesetz nur wegen ihrer Wahlkampfversprechen verändern zu wollen. „Die haben ihre Leute auf die Bäume geschickt und jetzt kommt man nur noch mit Knochenbrüchen runter.“ Union und SPD würden in diesem Fall eine Politik machen, die nicht mal den Mindestanspruch an Seriosität erfülle. „Weil man gesagt hat, alles was nach Habeck aussieht und riecht, muss weg, muss jetzt ein kluges Gesetz rückabgewickelt werden.“

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LG-Staffel jubelt über Silber und Weser-Ems-Rekord bei Deutschen Hallenmeisterschaften.

Leichtathletik in Osnabrück: LG-Staffel jubelt über Silber und Weser-Ems-Rekord

von Hasepost 25. Februar 2026

Riesenjubel im Zielraum, sprachloses Staunen auf der Tribüne. Bei den Deutschen Hallenmeisterschaften der Leichtathletik im Sindelfinger Glaspalast am letzten Wochenende überraschte die 3×1000 m-Männerstaffel der Leichtathletik-Gemeinschaft (LG) Osnabrück mit einem fulminanten Auftritt. Matthias Apel überzeugt mit Rang vier, Konstantin Hans bestätigt seine gute Vorleistung.

LG-Staffel überzeugt durch bemerkenswerte Leistungen 

Bei den 3 x 1000 m am Freitagabend macht Andre Rohling den Auftakt, hält Kontakt zur Spitze. Mika Pikutzki überzeugt eine Woche nach seiner 800 m-Bestzeit und Platz drei bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften erneut und kann den Staffelstab an Platz drei übergeben. Schlussläufer Linus Vennemann startet seine Aufholjagd, macht Meter um Meter gut. Am Ende muss er den Titelverteidigern von der LG Region Karlsruhe den Vorrang lassen, trägt aber den Staffelstab nach beeindruckenden 7:21,53 min als Zweiter über die Ziellinie. Ein neuer Stadt-, ein neuer Weser-Ems-Rekord. Nur vier Vereine in Niedersachsen waren jemals schneller. Es ist die siebte Staffelmedaille in zehn Jahren für das Team um Trainer Anton Siemer und bestätigt den Ruf der LG Osnabrück. Der Verein aus dem Sportpark Gretsch steht für Staffeln, ob 4×100, 4 x 200 m, 4 x 400 m, 3 x 800 m oder 3 x 1000 m. Bemerkenswert, wenn man weiß, dass es zuvor in über hundert Jahren Deutscher Meisterschaften ganze drei Staffelmedaillen für Osnabrück-Stadt und -Land gab.

Auch am Folgetag kann die LG Osnabrück Erfolge feiern

Die positive Entwicklung der LG-Mittelstreckler unterstreichen am Folgetag Matthias Apel und Konstantin Hans. Matthias qualifiziert sich souverän für das 1.500 m-Finale, bleibt als Drittschnellster in 4:00,69 min nur knapp über seiner Bestzeit. Für Konstantin ist schon die Qualifikation für die Meisterschaften der älteren U20-Altersklasse ein Riesenerfolg. Am Ende schließt der 16-jährigen Schüler der IGS Eversburg mit Platz zwanzig und seiner bisher zweitbesten Zeit von 1:59,65 min ab.

Trotz verpasster Bronzemedaille zeigt sich Matthias Apel auf Erfolgskurs

Spannung vor dem 1.500 m-Finale am Sonntag. Wo landet Matthias Apel, seit diesem Jahr Bundeskaderathlet? Der angehende Abiturient der Ursulaschule geht das Rennen ruhig an, schwimmt im Feld mit, immer einen Blick zur Spitze. Dann wird das Rennen schneller. Für einen Moment scheint Matthias Probleme zu bekommen, fällt bis auf Rang acht zurück. Was folgt, ist der inzwischen durchaus bundesweit bekannte Matthias-Spurt. Platz um Platz macht er gut. Von Platz acht auf sechs eine Runde vor Schluss. Fünfter, Vierter, 100 m vor dem Ziel geht es um Platz drei. Eine begeisternde Zielgerade. Am Ende fehlen ganze elf Hundertstel zu Bronze. Da ist es wenig Trost, dass Matthias Bester seines Jahrgang 2008 ist, nur zwei 2007-er sind schneller. „Matthias hat sich glänzend verkauft. Damit hat er die Basis für eine erfolgreiche Sommersaison gelegt“, freut sich Trainer Anton Siemer.

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Unfallkreuz an

Mehr Verkehrstote 2025: Straßenverkehr in Deutschland wieder gefährlicher

von Hasepost Redaktion 25. Februar 2026

Im Jahr 2025 sind in Deutschland 2.814 Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr ums Leben gekommen. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamts (Destatis) waren das zwei Prozent oder 44 Todesopfer mehr als 2024 mit 2.770 Toten. Die Zahl der Verletzten blieb mit 366.000 nahezu unverändert, während sich die Verteilung zwischen Schwer- und Leichtverletzten verschob.

Mehr Todesopfer, weniger Schwerverletzte

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mitteilt, stieg die Zahl der Verkehrstoten 2025 im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozent auf 2.814 Menschen. 2024 waren 2.770 Todesopfer registriert worden.
Die Zahl der Verletzten blieb 2025 im Vergleich zum Vorjahr mit 366.000 in etwa gleich. Dabei stieg die Zahl der Leichtverletzten um 3.000 auf 318.000 (+1 Prozent), während die Zahl der Schwerverletzten um 4 Prozent auf 48.400 zurückging. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) ist dies der niedrigste Wert seit 1991, dem ersten Jahr, in dem die Verletzten getrennt in schwer- und leichtverletzt ausgewiesen wurden.
Insgesamt registrierte die Polizei im Jahr 2025 gut 2,5 Millionen Unfälle und damit in etwa so viele wie ein Jahr zuvor (-0,2 Prozent). Bei 2,2 Millionen Unfällen blieb es bei Sachschäden, was ebenfalls in etwa der Zahl aus dem Vorjahr entspricht (-0,3 Prozent). Die Zahl der Unfälle, bei denen Menschen verletzt oder getötet wurden, stieg dagegen um 1 Prozent auf gut 293.000.

Regionale Unterschiede bei den Todesopfern

Gemessen an der Einwohnerzahl gab es die meisten Todesopfer im Straßenverkehr in Mecklenburg-Vorpommern mit 60 und in Brandenburg mit 50 Getöteten je eine Million Einwohner. Weit unter dem Bundeswert von 34 Getöteten je eine Million Einwohner liegen aufgrund ihrer Siedlungsstruktur die Stadtstaaten Berlin mit 10 und Hamburg mit 11 Getöteten je eine Million Einwohner sowie Nordrhein-Westfalen mit 26 und das Saarland mit 27.
Für Bremen liegen für November und Dezember 2025 keine Werte vor, daher wird es hier nicht gesondert ausgewiesen. Für das Bundesergebnis wurden die Werte für Bremen geschätzt, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.

Unfallbeteiligte und Entwicklungen im Jahresverlauf

Detaillierte Ergebnisse liegen für den Zeitraum Januar bis November 2025 vor. Diese zeigen nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis), dass bei fast allen Verkehrsbeteiligungsarten mehr Menschen getötet wurden als im Vorjahreszeitraum.
Von Januar bis November 2025 kamen mehr Menschen ums Leben, die mit einem Auto oder Fahrrad unterwegs waren (+37 Getötete bzw. +4 Prozent sowie +18 Getötete bzw. +4 Prozent). Die Zahl der tödlich verunglückten Nutzer von Krafträdern mit Versicherungskennzeichen stieg um 11 (+28 Prozent). Ebenfalls gestiegen ist die Zahl der getöteten Menschen in Güterkraftfahrzeugen (+7 Getötete bzw. +7 Prozent). Weiterhin gab es einen Anstieg bei Nutzenden von E-Scootern (+6 Getötete bzw. +25 Prozent) und Fußgängern mit einem Plus von 4 Getöteten (+1 Prozent).
Dagegen kamen von Januar bis November 2025 weniger Menschen ums Leben, die mit einem amtlich zugelassenen Kraftrad unterwegs waren, also unter anderem mit Leichtkrafträdern, Motorrollern und Motorrädern. Hier verzeichnete das Statistische Bundesamt (Destatis) 41 weniger Getötete (-8 Prozent).
Im Dezember 2025 sind in Deutschland rund 25.300 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen verletzt worden. Das waren 3 Prozent oder 800 Verletzte mehr als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Verkehrstoten stieg um 5 auf 220 Personen. Die Polizei registrierte im Dezember 2025 insgesamt 208.600 Straßenverkehrsunfälle und damit 4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum (+7.900).

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Schuldenuhr (Archiv)

Staatsdefizit 2025 steigt auf 119 Milliarden Euro

von Hasepost Redaktion 25. Februar 2026

Der Staat in Deutschland hat im Jahr 2025 ein Finanzierungsdefizit von 119,1 Milliarden Euro verzeichnet. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg das Defizit damit um 3,9 Milliarden Euro gegenüber 2024, blieb im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung aber stabil. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) ergab sich wie im Vorjahr eine Defizitquote von 2,7 Prozent (Quelle: Statistisches Bundesamt/Destatis).

Defizit verteilt sich auf Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung

Mit 79,6 Milliarden Euro entfielen rund zwei Drittel des gesamtstaatlichen Finanzierungsdefizits im Jahr 2025 auf den Bund. Das Finanzierungsdefizit des Bundes stieg damit gegenüber dem Vorjahr um 18,6 Milliarden Euro (2024: 60,9 Milliarden Euro). Bei den Gemeinden gab es einen Defizitzuwachs von 7,1 Milliarden Euro auf 28,1 Milliarden Euro (2024: 21,0 Milliarden Euro). Demgegenüber konnten die Länder ihr Finanzierungsdefizit auf 9,8 Milliarden Euro mehr als halbieren (2024: 21,6 Milliarden Euro). Die Sozialversicherung wies ebenfalls einen Defizitrückgang auf nun 1,7 Milliarden Euro auf, nach einem Defizit von 11,8 Milliarden Euro im Jahr 2024. Wie im Vorjahr verzeichneten damit alle vier Teilsektoren des Staates ein Finanzierungsdefizit.
Bei den Ergebnissen handelt es sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um Daten in der Abgrenzung des Europäischen Systems Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG) 2010. Sie bilden die Grundlage für die Überwachung der Haushaltslage in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) nach dem Stabilitäts- und Wachstumspakt (Maastricht-Kriterien) und sind nicht identisch mit dem Finanzierungssaldo des Öffentlichen Gesamthaushalts in Abgrenzung der Finanzstatistiken.

Staatseinnahmen steigen vor allem durch höhere Sozialbeiträge

Im Jahr 2025 betrugen die Einnahmen des Staates in Abgrenzung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen 2.140,2 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen sie damit um 5,7 Prozent oder 115,8 Milliarden Euro. Verantwortlich hierfür war insbesondere der Anstieg der Sozialbeiträge, die sich um 8,9 Prozent erhöhten.
Die laufenden Steuereinnahmen des Staates stiegen im Jahr 2025 um 3,5 Prozent auf 1.031,5 Milliarden Euro. Bei der Mehrwertsteuer wurde ein Zuwachs von 4,0 Prozent verzeichnet, die Einnahmen aus Einkommen- und Vermögensteuern stiegen um 3,4 Prozent. Erheblich höhere Einnahmen aus den vermögenswirksamen Steuern aufgrund eines erhöhten Erbaufkommens trugen ebenfalls zum Anstieg der staatlichen Einnahmen bei. Die Zinseinnahmen sanken dagegen gegenüber dem Vorjahr um 18,0 Prozent.

Ausgaben wachsen stärker als Einnahmen

Die Ausgaben des Staates in Abgrenzung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen erhöhten sich im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr um 5,6 Prozent oder 119,6 Milliarden Euro auf 2.259,3 Milliarden Euro. Die Ausgaben stiegen damit stärker als die Einnahmen.
Die Zinsausgaben lagen im Jahr 2025 um 8,1 Prozent höher als im Vorjahr. Die monetären Sozialleistungen stiegen um 5,6 Prozent. Dies resultierte in erster Linie aus höheren Ausgaben für Renten und Pensionen, auch wurde mehr für das Pflegegeld und für das Arbeitslosengeld ausgegeben. Die sozialen Sachleistungen nahmen um 7,3 Prozent zu. Dies lag hauptsächlich an Mehrausgaben für Krankenhausbehandlungen, Medikamente und Pflege. Daneben ist der Anstieg der Bruttoinvestitionen um 10,3 Prozent auf anlaufende Ausgaben aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität sowie steigende Militärausgaben zurückzuführen.

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Studenten in

Weniger Abiturienten 2025: G8-Auslauf in Bayern drückt Zahlen

von Hasepost Redaktion 25. Februar 2026

Im Jahr 2025 haben in Deutschland rund 341.700 Schülerinnen und Schüler die Hochschulreife oder Fachhochschulreife erworben – acht Prozent weniger als im Vorjahr. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ist der Rückgang fast vollständig auf das Auslaufen des achtjährigen Gymnasiums (G8) in Bayern und den dort unvollständigen Abiturjahrgang 2025 zurückzuführen. Ohne Bayern beträgt das Minus lediglich 0,7 Prozent.

Rückgang der Studienberechtigten vor allem durch G8-Auslaufphase

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch nach vorläufigen Ergebnissen mitteilte, haben im Jahr 2025 rund 341.700 Schüler in Deutschland die Hochschulreife (Abitur) oder die Fachhochschulreife erworben. Das waren acht Prozent weniger Studienberechtigte als im Vorjahr (-29.900). Dieser starke Rückgang ist laut Destatis fast ausschließlich auf das Auslaufen des achtjährigen Gymnasiums (G8) im Jahr 2024 und den damit unvollständigen Abiturjahrgang 2025 in Bayern zurückzuführen. Betrachtet man die übrigen Länder ohne Bayern, beträgt der Rückgang insgesamt 0,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
In der Gesamtbevölkerung nahm die Zahl der Personen in der relevanten Altersgruppe der 17- bis 19-Jährigen zum 31. Dezember 2024 um 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Dieser Anstieg ist nach Angaben von Destatis auf die Zuwanderung von Personen dieser Altersgruppe aus dem Ausland zurückzuführen, die kaum Einfluss auf die Zahl der Studienberechtigten hat.

Deutliche Unterschiede zwischen den Bundesländern

Die Zahl der Studienberechtigten ging 2025 gegenüber 2024 am stärksten in Bayern zurück. Dort verzeichnete Destatis ein Minus von 51 Prozent beziehungsweise 27.600 Studienberechtigten. Dies ist auf den beschriebenen Wechsel von G8 auf G9 an allgemeinbildenden Gymnasien zurückzuführen.
Auch in anderen Bundesländern nahm die Zahl der Studienberechtigten ab. Die größten Rückgänge erfolgten nach Bayern im Saarland mit minus 7 Prozent sowie in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt mit jeweils minus 3 Prozent. Größere Zuwächse gab es hingegen in Sachsen mit plus 6 Prozent und in Thüringen mit plus 4 Prozent.

Art der Hochschulreife und Geschlechterverhältnis

Die Allgemeine oder Fachgebundene Hochschulreife erwarben 2025 vier Fünftel (80 Prozent) der Studienberechtigten. Ein Fünftel (20 Prozent) erlangte die Fachhochschulreife. Zwei Drittel (67 Prozent) der Studienberechtigten erhielten ihre Hochschul- beziehungsweise Fachhochschulreife an einer allgemeinbildenden Schule, ein Drittel (33 Prozent) an einer beruflichen Schule.
Der Frauenanteil an den Studienberechtigten blieb 2025 mit 54 Prozent konstant gegenüber dem Vorjahr. Bei den Studienberechtigten mit Allgemeiner oder Fachgebundener Hochschulreife lag der Frauenanteil mit 55 Prozent etwas höher, während beim Erwerb der Fachhochschulreife das Geschlechterverhältnis laut Destatis recht ausgeglichen war (52 Prozent Frauen gegenüber 48 Prozent Männer).

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