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Manuel Neuer

Nagelsmann setzt bei WM 2026 wieder auf Neuer im Tor

von Hasepost Redaktion 21. Mai 2026

Bundestrainer Julian Nagelsmann hat am Donnerstag den Kader für die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada bekannt gegeben. Wie bereits im Vorfeld durchgesickert war, soll Manuel Neuer nach zweijähriger Pause bei der WM wieder das Tor der DFB-Elf hüten. Ziel der Nationalmannschaft ist es, nach zwei verpassten Qualifikationen für die K.-o.-Runde bei den Turnieren 2022 und 2018 diesmal zumindest die Vorrunde zu überstehen.

Neuer als Nummer eins im DFB-Tor gesetzt

„Wir planen mit ihm als Nummer 1“, sagte Julian Nagelsmann am Donnerstag in Frankfurt. „Jeder weiß glaube ich, welche Aura der Manu hat und welche Qualitäten er hat“. Er sei verdientermaßen dabei und er habe sich dazu bekannt, noch mal ein Turnier zu spielen, erklärte Nagelsmann weiter.
Neben Manuel Neuer wurden auch der bisherige Stammkeeper Oliver Baumann und Alexander Nübel für das Turnier nominiert. Zudem soll Jonas Urbig vom FC Bayern München als vierter Torwart mit anreisen, auch wenn er nicht im offiziellen Kader steht. Er soll das Team laut Nagelsmann vor allem im Training unterstützen.

Kader für Defensive, Mittelfeld und Angriff steht

Für die Defensive wurden Waldemar Anton, Nathaniel Brown, Pascal Groß, Joshua Kimmich, Felix Nmecha, Aleksandar Pavlovic, David Raum, Antonio Rüdiger, Nico Schlotterbeck, Angelo Stiller, Jonathan Tah und Malick Thiaw nominiert.
Für das Mittelfeld und den Sturm setzt Nagelsmann auf Nadiem Amiri, Maximilian Beier, Leon Goretzka, Kai Havertz, Lennart Karl, Jamie Leweling, Jamal Musiala, Leroy Sané, Deniz Undav, Florian Wirtz und Nick Woltemade.

Auftakt gegen Curacao – Gruppengegner stehen fest

Das XXL-Turnier beginnt am 11. Juni mit dem Auftaktspiel zwischen Mexiko und Südafrika. Das erste Spiel der deutschen Auswahl findet am 14. Juni gegen Überraschungsteilnehmer Curacao statt. Danach folgen für das DFB-Team Partien gegen die Elfenbeinküste am 20. Juni und gegen Ecuador am 25. Juni. Ziel der Deutschen ist es zunächst, die Vorrunde zu überstehen, nachdem 2022 und 2018 jeweils der Einzug in die K.-o.-Runde verpasst worden war.

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21. Mai 2026 0 Kommentare
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Ehepaar wegen Spionage für China in München festgenommen

Ehepaar wegen Spionage für China in München festgenommen

von Redaktion Hasepost Videonews 21. Mai 2026


Die Bundesanwaltschaft wirft einem Ehepaar geheimdienstliche Agententätigkeit vor.

Ein Ehepaar aus München ist am Mittwoch von Beamten des Bayerischen Landeskriminalamts festgenommen worden. Die Bundesanwaltschaft wirft den beiden vor, für einen chinesischen Geheimdienst gearbeitet und dabei Kontakte zu deutschen Hochschulen geknüpft zu haben. Die Festnahme erfolgte im Rahmen einer größeren Aktion, bei der auch Wohn- und Arbeitsräume der Beschuldigten durchsucht wurden. Wie das Handelsblatt berichtet, sollen die beiden deutschen Staatsbürger chinesischer Herkunft Wissenschaftler unter falschen Vorwänden nach China gelockt haben, um an militärisch nutzbare Spitzentechnologie zu gelangen.

Spionagevorwürfe gegen Wissenschaftler in sensiblen

Die Süddeutsche Zeitung ergänzt, dass die Vorwürfe besonders schwer wiegen, da es um sensible Informationen aus Bereichen wie Luft- und Raumfahrttechnik, Informatik oder Künstliche Intelligenz geht. Die Bundesanwaltschaft geht davon aus, dass die beiden als Dolmetscher oder Mitarbeiter eines Automobilherstellers aufgetreten sind, um an die gewünschten Informationen zu kommen. Laut der Süddeutschen Zeitung wurden die Wissenschaftler unter dem Vorwand eingeladen, vor einem zivilen Publikum in China zu sprechen, tatsächlich hätten die Vorträge aber vor Angehörigen staatlicher Rüstungsunternehmen stattgefunden. Die Bundesanwaltschaft hat in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) ermittelt.

BfV warnt vor gezielter Wissenschaftsspionage aus China

Wie t-online berichtet, wurden die Festgenommenen nach Karlsruhe gebracht, wo ein Ermittlungsrichter die Haftbefehle eröffnete und in Vollzug setzte. Die Bundesanwaltschaft wirft den Beschuldigten geheimdienstliche Agententätigkeit vor. Das BfV warnt seit längerem vor Spionageversuchen fremder Nachrichtendienste, insbesondere aus China. Dabei werde zunehmend auf eine ‚Non-Professionalisierung‘ gesetzt, bei der beispielsweise Gastwissenschaftler gezielt mit Ausforschungsaufträgen betraut werden.

Mehrere Spionagefälle mit China in den letzten Jahren

In den vergangenen Jahren gab es bereits mehrere Fälle von mutmaßlicher Wissenschaftsspionage durch China in Deutschland. So wurden im April 2024 drei Verdächtige in Düsseldorf und Bad Homburg festgenommen, die Informationen über Militärtechnik an den chinesischen Geheimdienst MSS weitergegeben haben sollen. Der Spionagevorwurf wurde zwar fallen gelassen, das Trio wurde aber wegen illegaler Ausfuhr von Speziallasern verurteilt. Auch ein US-Amerikaner wurde im Februar am Oberlandesgericht Koblenz wegen Spionage für China zu einer Haftstrafe verurteilt.

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21. Mai 2026 0 Kommentare
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Zoo Osnabrück, Zoo, Eingang

Ansturm auf Zoo-Kombi-Karte: Angebot nach wenigen Tagen vergriffen

von Hasepost 21. Mai 2026

Mit diesem Erfolg hatten selbst die Zoos nicht gerechnet: Die neue gemeinsame Jahreskarte von Zoo Osnabrück und Allwetterzoo Münster ist bereits kurz nach Verkaufsstart komplett ausverkauft.

Großes Interesse an neuem Angebot

Erst am 11. Mai hatten die beiden Zoos ihre gemeinsame Familien-Kombi-Jahreskarte eingeführt. Nur wenige Tage später waren sämtliche 250 verfügbaren Karten verkauft. „Wir haben das Kontingent zunächst auf 250 Kombi-Jahreskarten begrenzt und wollten abwarten, wie sich die Nachfrage entwickelt. Damit, dass die Karten nach 10 Tagen verkauft sein würden, haben wir nicht gerechnet. Die hohe Nachfrage freut uns natürlich sehr“, sagt Jan Ruch, Geschäftsbereichsleiter Marketing und Kommunikation im Allwetterzoo Münster. Angeboten wurden zwei Varianten: eine kleine Familienkarte für eine erwachsene Person und bis zu vier Kinder sowie eine große Familienkarte für zwei Erwachsene und bis zu vier Kinder.

Vorläufig keine neuen Karten

Trotz des großen Erfolgs wollen die Zoos zunächst keine weiteren Kombi-Karten anbieten. Stattdessen soll erst ausgewertet werden, wie intensiv das neue Angebot tatsächlich genutzt wird. „Wir möchten zunächst schauen, wie die Kombi-Jahreskarten tatsächlich genutzt werden und was wir daraus für Erkenntnisse und Informationen für uns ableiten können“, sagt Nico Korte, Bereichsleiter Besuchererlebnis im Zoo Osnabrück.

Zwei Zoos, ein Ticket

Mit der Kombi-Karte können Besucher ein ganzes Jahr lang sowohl den Zoo Osnabrück als auch den Allwetterzoo Münster besuchen. Beide Einrichtungen arbeiten bereits seit Jahren eng zusammen und profitieren von ihrem gemeinsamen Einzugsgebiet in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.

21. Mai 2026 0 Kommentare
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Frankfurter Börse

Dax rutscht trotz Nvidia-Rückenwinds erneut leicht ins Minus

von Hasepost Redaktion 21. Mai 2026

Der Dax hat sich am Donnerstag nach schwachem Start und kurzem Ausflug in die Gewinnzone bis zum Mittag wieder ins Minus bewegt. Belastet wird die Stimmung an den Märkten laut Analysten weiterhin von schwächeren Konjunktursignalen aus Deutschland sowie hohen Rohölpreisen, während positive Impulse aus dem Technologiesektor kommen.
Gegen 12:30 Uhr wurde der Dax mit rund 24.710 Punkten berechnet, 0,1 Prozent unter dem Schlussniveau vom vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten Zalando, Merck und Infineon. Am Ende fanden sich die Commerzbank und Brenntag, die jeweils mit einem Dividendenabschlag gehandelt werden.

Schwache Wirtschaftsdaten und hohe Ölpreise belasten

Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets, sagte: „Die Investoren ignorieren weiterhin die schwächeren Indikationen aus der deutschen Wirtschaft, so auch heute in Form des Einkaufsmanagerindex, der den zweiten Monat in Folge unter der Expansionsschwelle von 50 Punkten liegt“, so CMC Markets. Die hohen Rohölpreise dämpften weiter die Stimmung in der Industrie.
„Trotz mutmachender Entspannungssignale aus Nahost findet der Rückgang der Preise nur in sehr langsamen Dosen statt. Auch weil sich die Kriegsparteien immer noch im Verhandlungsprozess befinden und über Mediatoren aus Pakistan kommunizieren“, so Lipkow laut CMC Markets. Zur Stunde sei vollkommen offen, ob es zu einem nachhaltigen Waffenstillstand zwischen beiden Parteien komme und wann dieser vollends vollzogen werden könne.

Technologiesektor als Kursstütze

„Die guten Quartalszahlen von Nvidia verhelfen unterdessen auch den europäischen Konkurrenten aus dem Halbleitersektor zu weiteren Kursgewinnen“, sagte er Analyst von CMC Markets. So befinden sich die Aktien von Infineon auf der Gewinnerseite.

Euro und Ölpreis geben nach

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1614 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8610 Euro zu haben.
Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 104,20 US-Dollar; das waren 87 Cent oder 0,8 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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21. Mai 2026 0 Kommentare
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EU-Fahnen (Archiv)

Strack-Zimmermann unterstützt Merz-Vorstoß zur EU-Teilmitgliedschaft der Ukraine

von Hasepost Redaktion 21. Mai 2026

Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Europaparlament, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), hat den Vorstoß von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) für eine EU-Teilmitgliedschaft der Ukraine ausdrücklich begrüßt. Sie sieht in dem Vorschlag einen wichtigen Schritt, um dem Land neben der bisherigen Unterstützung eine verlässliche europäische Perspektive zu geben.

Strack-Zimmermann sieht Kanzler-Vorstoß „in die richtige Richtung“

Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Europaparlament Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) bewertete den Vorstoß von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) für eine EU-Teilmitgliedschaft der Ukraine positiv. „Der Vorschlag des Kanzlers gehe in die richtige Richtung“, sagte Strack-Zimmermann der „Rheinischen Post“ (Freitagsausgabe).
Zugleich verwies Strack-Zimmermann auf die formalen Anforderungen eines vollständigen EU-Beitritts. Der EU-Beitritt gehe „nicht von heute auf morgen“, die Kriterien müssten wie bei allen anderen Beitrittskandidaten „vollumfänglich erfüllt werden“. Das ukrainische Volk brauche aber „mehr denn je eine verlässliche europäische Perspektive neben der bisherigen Unterstützung“, mahnte die Politikerin laut „Rheinischer Post“.

Forderung nach klaren und belastbaren Sicherheitsgarantien

Mit Blick auf von Merz zugesagte Sicherheitszusagen betonte Strack-Zimmermann die Notwendigkeit klarer Festlegungen. Die von Merz zugesagten Sicherheitsgarantien müssten „darüber hinaus klar definiert sein, glaubwürdig ausgestaltet und im Ernstfall belastbar sein“, so Strack-Zimmermann gegenüber der „Rheinischen Post“.
„Nichts Halbes und nichts Ganzes helfe weder der Ukraine noch Europas eigener Sicherheit“, sagte sie der Zeitung. Anschließend fügte sie hinzu: „Bleibt die Frage: weiß die SPD davon?“

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21. Mai 2026 0 Kommentare
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Kondom (Archiv)

Rekordanstieg sexuell übertragbarer Infektionen in Europa 2024

von Hasepost Redaktion 21. Mai 2026

Sexuell übertragbare Infektionen haben in Europa im Jahr 2024 Rekordwerte erreicht. Besonders stark nahmen laut Europäischem Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) Gonorrhö und Syphilis zu, wie aus neuen, am Donnerstag veröffentlichten Daten hervorgeht. Das ECDC sieht erhebliche Defizite bei Testung und Prävention und fordert gezielte Gegenmaßnahmen.

Rekordwerte bei Gonorrhö und Syphilis

Nach den neuesten epidemiologischen Berichten des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) ist in Europa ein deutlicher Anstieg bakterieller sexuell übertragbarer Infektionen zu verzeichnen. Im Jahr 2024 erreichten die Meldungen von Gonorrhö und Syphilis, zusammen mit der angeborenen Syphilis, ihre höchsten Werte seit über einem Jahrzehnt. Die Zahl der Gonorrhö-Fälle stieg auf 106.331, was einem Anstieg von 303 Prozent seit 2015 entspricht. Syphilis-Fälle verdoppelten sich im gleichen Zeitraum auf 45.577.
Chlamydien blieben mit 213.443 Fällen die am häufigsten gemeldete Infektion. Auch bei venerischen Lymphknotenentzündungen (LGV) war mit 3.490 gemeldeten Fällen eine anhaltende Übertragung zu beobachten. Das ECDC beklagte in diesem Zusammenhang Lücken in der Testung und Prävention. Es seien laut ECDC „dringend gezielte Maßnahmen erforderlich, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, auch unter Frauen im gebärfähigen Alter“.

Unterschiedliche Trends in den Bevölkerungsgruppen

Die Übertragungstrends variierten laut ECDC erheblich zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Männer, die Sex mit Männern haben, waren am stärksten betroffen, mit den steilsten langfristigen Anstiegen bei Gonorrhö und Syphilis. Unter heterosexuellen Bevölkerungsgruppen stieg die Syphilis insbesondere bei Frauen im gebärfähigen Alter, was zu einer fast Verdopplung der Fälle von angeborener Syphilis von 78 im Jahr 2023 auf 140 im Jahr 2024 führte.

Empfehlungen für bessere Vorsorge

Das ECDC empfiehlt, die Vorsorgeuntersuchungen während der Schwangerschaft zu verbessern. Ziel sei es, eine rechtzeitige Diagnose und Behandlung der Syphilis zu gewährleisten und eine Übertragung auf den Fötus zu verhindern.

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21. Mai 2026 0 Kommentare
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Ebola-Ausbruch im Kongo: WHO warnt vor weiterer Ausbreitung

Ebola-Ausbruch im Kongo: WHO warnt vor weiterer Ausbreitung

von Redaktion Hasepost Videonews 21. Mai 2026


Im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo breitet sich das Ebola-Virus weiter aus.

Dies ist die zweithöchste Alarmstufe der Organisation. Die WHO betont, dass es wichtig ist, die Bevölkerung über die Risiken und Übertragungswege des Virus aufzuklären. Besonders problematisch sind in der Region verbreitete Bestattungsriten, bei denen Verstorbene von Angehörigen gewaschen werden. Diese Praktiken erhöhen das Risiko einer weiteren Ausbreitung des Virus. Ein infizierter US-amerikanischer Arzt, der in der Region gearbeitet hat, wurde zur Behandlung in die Berliner Charité eingeliefert. Auch seine Familie wurde nach Berlin gebracht, wie die Tagesschau berichtet.

CDC bittet Deutschland um Ebola-Hilfe

Die US-Gesundheitsbehörde CDC hatte Deutschland aufgrund der Erfahrungen im Umgang mit Ebola und der kürzeren Flugzeit in die Bundesrepublik um die Behandlung gebeten. Die Familie des Arztes steht unter Beobachtung, um eine mögliche Ausbreitung des Virus zu verhindern. Die Hilfsorganisation IRC macht auch die Kürzungen in der internationalen Entwicklungshilfe mitverantwortlich für die schnelle Ausbreitung des Virus. So fehle Geld für Gesundheits- und Vorsorgeprogramme, was auch das frühzeitige Erkennen der Krankheit behindert habe. Die Diakonie Katastrophenhilfe warnt vor einer weiteren Ausbreitung der Epidemie und plant Präventionsmaßnahmen und Infektionskontrollen in den betroffenen Ländern. Die Bevölkerung soll über die Risiken des Virus aufgeklärt werden.

WHO warnt vor rasanter Ebola-Ausbreitung

Die WHO hat einen Notfallausschuss einberufen, um Empfehlungen für den Umgang mit dem Ausbruch zu erarbeiten. Der WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus äußerte sich besorgt über das Ausmaß und die Geschwindigkeit der Ausbreitung. Die Zahl der Todesopfer ist laut dem kongolesischen Gesundheitsminister auf 131 gestiegen, mit insgesamt 513 Verdachtsfällen. Die WHO betont, dass die Ausrufung einer Notlage keine Panik schüren soll, sondern die Zusammenarbeit stärken und Länder über das dringliche Problem informieren soll. Experten verweisen darauf, dass eine frühe Erkennung und Behandlung in einem spezialisierten Behandlungszentrum entscheidend für die Prognose sei. Dazu gehören Flüssigkeits- und Elektrolytmanagement, Behandlung von Schock, Blutungen und Organfunktionsstörungen, die Gabe von Sauerstoff sowie die Behandlung von Koinfektionen.

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21. Mai 2026 0 Kommentare
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Leerer Bus-Parkplatz

Mehr Busse mit gefährlichen Mängeln: Sicherheitslage in Deutschland verschlechtert

von Hasepost Redaktion 21. Mai 2026

Der sicherheitstechnische Zustand von Reise- und Linienbussen in Deutschland hat sich nach Angaben des TÜV-Verbands deutlich verschlechtert. In den Jahren 2024 und 2025 ist demnach fast jeder fünfte geprüfte Bus bei der Hauptuntersuchung wegen erheblicher oder gefährlicher Mängel durchgefallen, wobei vor allem jüngere Fahrzeuge schlechter abschneiden.

Mehr Busse mit sicherheitsrelevanten Mängeln

Wie der TÜV-Verband am Donnerstag mitteilte, ist in den Jahren 2024 und 2025 fast jeder fünfte geprüfte Bus (19,2 Prozent) mit „erheblichen“ oder „gefährlichen“ Mängeln bei der Hauptuntersuchung durchgefallen. Dies stellt laut TÜV-Verband einen Anstieg der Mängelquote um 5,1 Prozentpunkte im Vergleich zum Bus-Report 2024 dar. Weitere 11,0 Prozent der Fahrzeuge sind mit „geringen Mängeln“ beanstandet worden, was einem Zuwachs um 0,5 Prozentpunkte entspricht.
Auffällig ist laut TÜV-Verband, dass besonders jüngere Fahrzeuge schlechter abschneiden. Bereits ein Jahr nach der Neuzulassung wird jeder zehnte Bus beanstandet.

Alter, Bestand und Nutzung der Busse

Die Mängelquoten steigen mit dem Alter der Fahrzeuge an. Bei fünf Jahre alten Bussen wurden nach Angaben des TÜV-Verbands 21 Prozent mit erheblichen oder gefährlichen Mängeln beanstandet, bei 15 Jahre alten Fahrzeugen waren es 24,1 Prozent. Das Durchschnittsalter der Busse liegt bei 8,3 Jahren.
Der Bestand an Bussen in Deutschland erreichte zum 1. Januar 2026 mit rund 87.500 Fahrzeugen einen historischen Höchststand. Der Nahverkehr mit Bussen hat im Jahr 2025 erstmals wieder das Vor-Corona-Niveau erreicht, während der Fernverkehr weiterhin darunter liegt.

Häufige technische Defekte und Forderungen des TÜV

Technische Mängel wie Ölverlust, Beleuchtungsmängel und defekte Bremsen sind laut TÜV-Verband häufige Probleme, die bei Unfällen eine Rolle spielen können. Richard Goebelt vom TÜV-Verband hob die Notwendigkeit hervor, dass Busunternehmen verstärkt in die Wartung und Pflege ihrer Fahrzeuge investieren. Moderne Busse erforderten zudem angepasste Prüfverfahren, um sicherheitsrelevante Fehlfunktionen und Manipulationen zuverlässig zu erkennen.

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21. Mai 2026 0 Kommentare
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Jörg Urban,

Umfrage: AfD in Sachsen bei Rekordwert, CDU stürzt ab

von Hasepost Redaktion 21. Mai 2026

In Sachsen legt die AfD in einer neuen Insa-Umfrage deutlich zu und erreicht mit 42 Prozent einen Rekordwert. Die CDU von Ministerpräsident Michael Kretschmer verliert hingegen spürbar an Zustimmung, während die Unzufriedenheit mit der Bundesregierung und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) laut den erhobenen Daten sehr hoch ist.

AfD erreicht Rekordwert, CDU verliert deutlich

Laut einer neuen Insa-Umfrage klettert die AfD in Sachsen auf einen neuen Rekordwert von 42 Prozent. Das sind sieben Prozentpunkte mehr als im Juni letzten Jahres. Seit fast einem Jahr hatte keines der etablierten Umfrageinstitute eine entsprechende Erhebung für Sachsen veröffentlicht.
Die CDU von Ministerpräsident Michael Kretschmer stürzt demnach um fünf Prozentpunkte auf 21 Prozent ab. Das BSW verliert vier Punkte und kommt auf sieben Prozent, SPD und Grüne halten sich bei je sechs Prozent, die Linke bei neun. Sonstige Parteien kommen zusammen auf neun Prozent.

Wählerpotenziale und Direktwahl-Präferenzen

Weitere Ergebnisse der Umfrage: Fast jeder Zweite in Sachsen (49 Prozent) hat entweder schon einmal AfD gewählt oder kann es sich vorstellen. Nur 39 Prozent schließen eine AfD-Stimmabgabe kategorisch aus, so wenige wie vorher noch nie von Insa gemessen. Das maximale Potenzial der CDU liegt der Umfrage zufolge bei nur noch 36 Prozent. Fast jeder zweite potenzielle Unionswähler (52 Prozent) tendiert aktuell zur AfD.
Könnten die Sachsen ihren Ministerpräsidenten direkt wählen, würde Amtsinhaber Michael Kretschmer (CDU) den AfD-Landeschef Jörg Urban allerdings klar schlagen: 44 Prozent würden laut Insa für Kretschmer stimmen, 20 Prozent für Urban, 22 Prozent für keinen der beiden. Vor allem ältere Wähler und Anhänger von CDU, SPD, Grünen und Linken halten dem Ministerpräsidenten die Treue, so das Ergebnis der Umfrage. Nur 35 Prozent sind zufrieden oder eher zufrieden, 58 Prozent geben an, unzufrieden oder sehr unzufrieden zu sein.

Deutliche Unzufriedenheit mit Bundesregierung und Kanzler

Dramatisch fällt das Urteil der Sachsen über die Bundesregierung aus. 85 Prozent sind unzufrieden, nur zwölf Prozent sind zufrieden. 76 Prozent geben an, ihr Vertrauen in die politische Gestaltungskraft von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sei geringer geworden, lediglich vier Prozent sehen eine Verbesserung.
Insa hatte die Umfrage zwischen dem 13. und 20. Mai unter 1.000 Personen durchgeführt. In Auftrag gegeben hatte die Erhebung das umstrittene Portal „Nius“ von Ex-Bild-Chefredakteur Julian Reichelt.

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Wenn ich nie gefragt wurde – wie kann die Umfrage dann trotzdem stimmen?

21. Mai 2026 0 Kommentare
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Ebola-Ausbruch: Gesundheitsnotstand und Impfstoffmangel

Ebola-Ausbruch: Gesundheitsnotstand und Impfstoffmangel

von Redaktion Hasepost Videonews 21. Mai 2026


Die WHO ruft den Gesundheitsnotstand aus. Ein Impfstoff fehlt.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wegen des aktuellen Ebolaausbruchs in Zentralafrika den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Der Ausbruch wird durch den seltenen Bundibugyo-Stamm des Ebolavirus verursacht, der erstmals 2007 in Uganda nachgewiesen wurde. Gegen diesen Stamm gibt es bislang keinen zugelassenen Impfstoff, was die Bekämpfung der Epidemie erheblich erschwert. Die WHO und andere internationale Gesundheitsbehörden arbeiten zwar an der Entwicklung von Vakzinen, doch die Seltenheit früherer Ausbrüche hat zu einem Mangel an Daten geführt, der die Forschung behindert.

Fehlende Investitionen blockieren Impfstoffforschung

Wie die ZEIT berichtet, fehlt es an ausreichenden Investitionen in die Erforschung dieses spezifischen Ebolavirus-Stamms. Dies könnte eine der Ursachen dafür sein, dass es bisher keinen zugelassenen Impfstoff gibt. Die internationale Gemeinschaft steht somit vor einer großen Herausforderung, da die Ausbreitung des Virus nur schwer einzudämmen ist.

Schlechte Infrastruktur bremst Ebola-Bekämpfung

Die aktuellen Maßnahmen konzentrieren sich auf die Isolierung von Infizierten und die Unterbrechung der Infektionsketten. Gleichzeitig wird intensiv an der Entwicklung und Testung von Impfstoffen gearbeitet, um die Epidemie so schnell wie möglich unter Kontrolle zu bringen. Die Situation wird durch die schwierigen Bedingungen vor Ort zusätzlich verschärft. Die betroffenen Regionen verfügen oft über eine schlechte Infrastruktur und begrenzte medizinische Ressourcen, was die Bekämpfung des Virus weiter erschwert.

WHO fordert globale Zusammenarbeit gegen Ebola

Internationale Hilfsorganisationen sind vor Ort im Einsatz, um die medizinische Versorgung zu verbessern und die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Die WHO betont die Notwendigkeit einer koordinierten internationalen Reaktion, um die Epidemie einzudämmen und die Entwicklung eines Impfstoffs voranzutreiben. Die aktuelle Situation zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, in die Erforschung seltener Virusstämme zu investieren, um auf zukünftige Ausbrüche besser vorbereitet zu sein.

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21. Mai 2026 0 Kommentare
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