Nach dem Anschlag auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin will Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) die Sicherheitskonzepte für die anstehenden queeren Demonstrationen in seinem Bundesland überprüfen lassen. Hintergrund ist nach seinen Worten eine anhaltend hohe abstrakte Gefahr islamistischer Anschläge, die in Berlin konkret geworden sei.
Innenminister kündigt Überprüfung der Sicherheitskonzepte an
Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) hat nach dem Anschlag auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin eine Überprüfung der Sicherheitskonzepte für die bevorstehenden queeren Demonstrationen in seinem Bundesland angekündigt. „Wir wissen, dass die Gefahr islamistischer Anschläge abstrakt hoch ist“, sagte Reul den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. In Berlin sei sie nun ganz konkret geworden, so der Innenminister laut den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
Reul erklärte weiter, die Polizei sei sensibilisiert worden. Vor allem mit Blick auf die vielen anstehenden CSDs in Nordrhein-Westfalen würden die bestehenden Sicherheitskonzepte noch einmal überprüft, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
„Wir werden nie hundertprozentige Sicherheit garantieren können“
Zugleich warnte Reul davor, falsche Erwartungen an die Sicherheitsbehörden zu richten. „Wir werden nie hundertprozentige Sicherheit garantieren können. Es wird immer Menschen geben, die durchs Raster fallen, weil ihre Radikalisierung im Verborgenen und in kurzer Zeit abläuft.“ Das Risiko sei „Teil jeder Veranstaltung“, sagte der Innenminister den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
Dennoch appellierte Reul daran, sich von der Bedrohung nicht einschüchtern zu lassen. Trotzdem dürften sich die Menschen in Deutschland die Feste und die Freiheit „nicht von Terroristen nehmen lassen“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
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