Trotz Waffenruhe kommt es zu Gefechten zwischen USA und Iran in der Straße von Hormus.
In der Straße von Hormus ist es trotz der geltenden Waffenruhe zu neuen Gefechten zwischen den USA und dem Iran gekommen. Wie iranische Staatsmedien berichten, gab es einen Schusswechsel zwischen iranischen Streitkräften und dem sogenannten ‚Feind‘. Die Insel Gheschm, die größte iranische Insel im Persischen Golf, war dabei Schauplatz der Auseinandersetzungen. Die Insel beherbergt eine Meerwasserentsalzungsanlage und ist Heimat für etwa 150.000 Menschen. Die genaue Ursache für die Explosionen in der Nähe der Hafenstadt Bandar Abbas bleibt jedoch unklar, wie die iranische Nachrichtenagentur Fars berichtet. Die US-Regierung wartet unterdessen auf eine Antwort des Iran auf ihren Vorschlag, die Meerenge wieder zu öffnen und den Konflikt zu beenden. US-Präsident Donald Trump drohte dem Iran bei ausbleibendem Abkommen mit weiteren US-Angriffen und bezeichnete die Vergeltungsschläge der USA gegen iranische Ziele als einen ‚kleinen Denkzettel‘.
Krieg trifft auch Wirtschaft und Energie
Die Waffenruhe gelte jedoch weiterhin, betonte Trump in einem Interview mit dem Sender ABC News. Die USA haben nach eigenen Angaben Militärziele im Iran angegriffen, nachdem das Land drei Zerstörer der US-Marine in der Straße von Hormus beschossen hatte. Der Angriff Teherans auf die drei US-Kriegsschiffe habe ‚mehrere Raketen, Drohnen und kleine Boote‘ umfasst, teilte das US-Zentralkommando mit. US-Streitkräfte hätten daraufhin ‚eingehende Bedrohungen‘ ausgeschaltet und iranische Raketen- und Drohnenabschussanlagen sowie Kommando-, Kontroll- und Geheimdiensteinrichtungen angegriffen, die als ‚verantwortlich für Angriffe auf US-Streitkräfte‘ eingestuft worden seien. Die USA und der Iran haben sich trotz der laufenden Waffenruhe erneut gegenseitig in der Straße von Hormus beschossen. Das US-Militär teilte mit, es habe einen unter iranischer Flagge fahrenden Öltanker manövrierunfähig geschossen.
18-Kampfflugzeug habe das Ruder des Schiffs getroffen
Ein F-18-Kampfflugzeug habe das Ruder des Schiffs getroffen. Iranische Staatsmedien berichteten unter Berufung auf einen Militärvertreter, dass US-Schiffe nach dem Angriff auf einen iranischen Öltanker unter iranischen Raketenbeschuss gerieten und beschädigt wurden. Die US-Schiffe hätten sich daraufhin zurückziehen müssen. Das US-Verteidigungsministerium nahm zunächst nicht Stellung zu den Vorfällen. Der Iran wirft den USA den Bruch der Waffenruhe durch Angriffe auf zwei Schiffe in der Straße von Hormus und auf zivile Gebiete vor. Das oberste Militärkommando des Landes teilte mit, die USA hätten einen iranischen Öltanker nahe Dschask sowie ein weiteres Schiff nahe dem emiratischen Hafen Fudschaira ins Visier genommen. Gleichzeitig hätten sie mit Unterstützung einiger Länder der Region Luftangriffe auf zivile Gebiete an den Küsten von Bandar Chamir, Sirik und der Insel Keschm geflogen.
USA bombardieren iranischen Hafen Keschm
Das US-Militär greift einem Medienbericht zufolge den iranischen Hafen Keschm und die Stadt Bandar Abbas an. Iranische Nachrichtenagenturen melden Explosionen in Bandar Abbas. Inmitten dieser militärischen Spannungen haben die Vereinigten Arabischen Emirate einen Raketen- und Drohnenangriff gemeldet. Die Luftabwehr des Landes sei im Einsatz, teilte das Verteidigungsministerium mit. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, sich Trümmern oder Fragmenten, die infolge erfolgreicher Abfangaktionen zu Boden gefallen seien, nicht zu nähern, sie nicht zu fotografieren und nicht zu berühren. Mit dem Angriff wird die fragile Waffenruhe im Iran-Krieg erneut auf die Probe gestellt.
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