Nach dem tödlichsten Juni seit über zwei Jahrzehnten bei Ertrinkungsunfällen fordern Politiker verschiedener Parteien mehr Schutzmaßnahmen und Investitionen in Schwimmbäder und Präventionsangebote. Hintergrund ist eine Bilanz der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), wonach im Juni mindestens 99 Menschen ertrunken sind.
Linken-Chef fordert mehr Unterstützung für Kommunen
Luigi Pantisano
Hitzewellen seien die neue Normalität: „Wer davor die Augen verschließt und weiter an der öffentlichen Daseinsvorsorge spart, setzt willkürlich weitere Menschenleben aufs Spiel“, so Pantisano gegenüber der „Rheinischen Post“.
SPD und Grüne mahnen mehr Schwimmkurse und Prävention an
Die sportpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Bettina Lugk
Der gesundheitspolitische Sprecher der Grünen, Janosch Dahmen
CDU setzt auf abschreckende Wirkung der Zahlen
Alexander Throm
Nach der Bilanz der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sind im Juni mindestens 99 Menschen ertrunken. Das sind so viele wie seit über 20 Jahren nicht mehr. Ein Großteil der Verunglückten waren Männer, viele unter 30 Jahre alt, teilte die DLRG mit.
