Deutsche Fußballstars steigen bei Estrela Amadora ein – 90 Prozent übernommen
Ein internationales Investorenkonsortium hat 90 Prozent der Anteile an der Profifußballabteilung des portugiesischen Erstligisten Estrela da Amadora übernommen. Zu den neuen Eigentümern gehören laut offiziellen Angaben des Vereins die deutschen Weltmeister Thomas Müller und Mats Hummels sowie die ehemaligen Bayern-Spieler Yann Sommer und Lucas Hernández. Wie der Klub mitteilte, führt das Konsortium unter der Führung von ADvantage und LEAD mit Unterstützung der KI Group die Übernahme durch. Die neue Eigentümerstruktur vereint Investoren mit Erfahrung in Sport, Investment und Technologie, wie der Verein betont.
Neuer Präsident für traditionsreichen Verein
Johannes Mösmang, bisher als Player Manager beim FC Bayern tätig, übernimmt das Amt des Präsidenten. Er wird in der Mitteilung mit den Worten zitiert, Estrela Amadora sei ein traditionsreicher Verein mit tiefer Verwurzelung in Amadora und einer einzigartigen Identität. Besonders hervorgehoben wird, dass der Klub Eigentümer seines eigenen Stadions ist. Die Investorengruppe plant, ein nachhaltiges Projekt aufzubauen, das Fans und Gemeinschaft einbindet.
40 Millionen Euro für Estrela da Amadora
Wie die portugiesische Zeitung A Bola berichtet, beläuft sich die Kaufsumme auf 40 Millionen Euro. Diese Angabe wird von mehreren Medien aufgegriffen, während der Verein selbst die Höhe der Investition nicht offiziell bestätigt. Estrela da Amadora hatte 2011 Insolvenz anmelden müssen und kehrte erst 2018 mit einer Seniorenmannschaft in den Spielbetrieb zurück. Durch eine Fusion stieg der Klub 2020 in die dritte Liga auf und schaffte 2023 den Sprung in die erste portugiesische Liga.
Investitionen in Geschichte und Zukunft
Die neue Führung betont, die Geschichte und Identität des Vereins respektieren zu wollen und gleichzeitig in Personal, Infrastruktur und Innovation zu investieren. Bereits im Juni hatten Medien über mögliche Pläne der Investorengruppe berichtet, wie Gala erinnert. Neben den genannten Spielern sollen weitere strategische Investoren mit Verbindungen zum internationalen Fußball beteiligt sein.