44 Spieler: Bundestrainer setzt auf zwei Teams für Nations League
Jürgen Klopp hat als neuer Bundestrainer einen ungewöhnlich großen Kader für die anstehenden Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft bekannt gegeben. Insgesamt 44 Spieler wurden nominiert, aufgeteilt in zwei Gruppen für die vier Partien in der Nations League. Wie die Welt berichtet, umfasst das Aufgebot 16 WM-Teilnehmer von 2026 sowie 16 Akteure ohne bisherigen Länderspieleinsatz. Klopp betonte, er wolle so viele Spieler wie möglich kennenlernen und sich einen umfassenden Eindruck verschaffen. Die Kader seien nicht hierarchisch in A- und B-Teams unterteilt, sondern nach Positionen und Spielbedarf zusammengestellt. Einzige Ausnahme ist Torhüter Finn Dahmen, der in beiden Kadern vertreten ist, wie der BR berichtet.
Ter Stegen kehrt als Torhüter Nummer eins zurück
Unter den nominierten Spielern finden sich zahlreiche Rückkehrer wie Marc-André ter Stegen, Serge Gnabry oder Karim Adeyemi, aber auch elf Debütanten, darunter Mika Baur (Celtic Glasgow), Hennes Behrens (FC Augsburg) oder Felix Keidel (SV Elversberg). Ter Stegen wird voraussichtlich als Nummer eins im Tor gegen die Niederlande am 24. September auflaufen, wie Klopp ankündigte. Kapitän Joshua Kimmich kehrt ins Mittelfeld zurück, nachdem er unter Julian Nagelsmann bei der WM als Rechtsverteidiger gespielt hatte, wie der Tagesspiegel schreibt.
Fehlende Stars: Sané und Undav nicht im Kader
Auffällig ist die Abwesenheit mehrerer etablierter Spieler, die noch zum WM-Kader von Nagelsmann zählten. Dazu gehören Leroy Sané, Deniz Undav, Maximilian Beier und Oliver Baumann. Klopp begründete die Nichtberücksichtigung Baumanns mit der Entscheidung für ter Stegen und die Förderung jüngerer Torhüter. Bei Undav verwies er auf dessen noch nicht überzeugende Saisonleistung, während Gespräche mit Sané und Goretzka noch ausstehen, wie Fußballtransfers.com berichtet.
Vier Länderspiele in nur elf Tagen geplant
Die Spiele finden am 24. September in den Niederlanden, am 27. September in Augsburg gegen Griechenland, am 1. Oktober in München gegen Serbien und am 4. Oktober erneut gegen Griechenland in Thessaloniki statt. Klopp betonte, dass die große Kadergröße auch der hohen Anzahl an Spielen geschuldet sei, die innerhalb kurzer Zeit stattfinden. Zudem wolle er Spielern wie Nico Schlotterbeck, Jamal Musiala und Serge Gnabry durchgängig Spielpraxis ermöglichen, um ihnen Rhythmus zu geben.