Der SPD-Spitzenkandidat für die Berliner Abgeordnetenhauswahl, Steffen Krach, wird sein Amt als Landesvorsitzender auch bei einem schlechten Wahlergebnis nicht aufgeben. Er verweist auf seine Wahl mit 95 Prozent vor vier Monaten.
Koalitionsfrage bleibt offen
Krach wollte sich nicht darauf festlegen, dass seine Partei nach der Wahl am Sonntag in jedem Fall weiterregiert. "Aber wenn es so kommt, wie die Umfragen sagen, dann ist der Regierungsauftrag auch erst mal bei anderen Parteien."
Zwar gebe es angesichts der Umfragezahlen keine Koalition ohne die SPD.
Entscheidung nach dem Wahltag
Man werde nach dem Wahltag im Landesvorstand in Ruhe darüber beraten, welche Konstellation möglich sei. Steffen Krach sagte den Sendern RTL und ntv: "Wir als Sozialdemokratie machen unsere Entscheidung davon abhängig, mit wem wir die besten Inhalte für Berlin umsetzen können."
Krach betonte: "Und deswegen werde ich diesen Job natürlich auch weiterführen."