„Demokratie“ – in Großbuchstaben, bunt und mit Glücks- sowie Friedenssymbolen umgeben prägt dieses Wort ab sofort mehrere Rückwände von Garagen direkt am Spielplatz an der Straße „Rosenplatz“ im Stadtteil Harderberg. Das über sechs Meter lange Graffiti-Wandbild wurde während der Osterferien gemeinsam mit Jugendlichen gesprayt.
Klares Statement für Demokratie gesetzt
Die Aktion geht zurück auf ein vom Landkreis Osnabrück aufgelegtes Förderprogramm, mit dem den Jugendpflegen in den kreisangehörigen Städten und Gemeinden die Möglichkeit gegeben wird, Aktionen und Maßnahmen zum Thema „Demokratie als Chance: Verstehen und teilhaben“ umzusetzen. Gemeinsam mit der Offenen Jugendarbeit in Trägerschaft der AWO im Stadtgebiet sowie Graffiti-Künstler Christian Borchert wurde so die Idee eines Graffiti-Workshops für Jugendliche entwickelt. An zwei Tagen in den Osterferien haben die Jugendlichen nicht nur das Motiv entwickelt, sondern auch selbst zur Sprühdose gegriffen und die zuvor in Weiß gehaltene Mauer mit einem klaren Statement zur Demokratie aufgewertet. Mit einem Ergebnis, das sich mehr als sehen lassen kann: „Die Jugendlichen haben einen tollen Job gemacht und nicht nur ein schönes, sondern auch ein aussagekräftiges Wandbild erstellt“, so die städtische Jugendpflegerin Martina Möllenkamp.
Workshop sollte Jugendliche auf mehreren Ebenen stärken
Der Workshop habe das Ziel verfolgt, die demokratischen Kompetenzen der Jugendlichen gleich auf mehreren Ebenen zu stärken, so Möllenkamp: „Uns ging es nicht nur darum, dass die Jugendlichen einfach eine Wand neugestalten, sondern sie haben sich auch intensiv mit dem Motiv oder der Botschaft hinter dem Motiv auseinandergesetzt. Außerdem haben sie gemeinsam beim Entwurf, der Farbwahlauswahl sowie der Umsetzung Verantwortung übernommen und sich aktiv mit ihren Meinungen und Wünschen einbringen können.“
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