Nach dem schweren Doppelerdbeben in Venezuela hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) den Betroffenen sein Mitgefühl ausgesprochen und deutsche Hilfe zugesagt. Auch Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) signalisierte Unterstützung und stellte Transportflugzeuge der Bundeswehr für Hilfsmaßnahmen bereit. Offizielle Stellen sprechen bislang von 164 Toten und 700 Verletzten, Hilfsorganisatoren befürchten jedoch eine deutlich höhere Opferzahl.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zeigte sich nach dem Doppelerdbeben in Venezuela tief betroffen. „Die Nachrichten vom fürchterlichen Erdbeben in Venezuela machen tief betroffen“, schrieb Merz am Donnerstag in Sozialen Netzwerken. Weiter erklärte er: „Deutschland steht an der Seite Venezuelas und wird helfen. Unsere Gedanken gelten den Opfern und jenen, die ihr Hab und Gut verloren haben. Den Verletzten wünsche ich Kraft und schnelle Genesung.“ (Soziale Netzwerke)
Unterstützungsangebot der Bundesregierung
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hatte zuvor mitgeteilt, dass sechs schwere Transportflugzeuge der Bundeswehr zur Hilfe in Venezuela bereitstehen. (Mitteilung Pistorius)
Unklare Dimension des Schadens
Laut offiziellen Angaben sind bisher 164 Tote und 700 Verletzte bestätigt. Hilfsorganisatoren schätzen die tatsächliche Anzahl an Opfern aber jetzt schon auf bis zu 100.000. (offizielle Angaben, Hilfsorganisatoren)
