Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat in einem Telefonat mit Israels Premierminister Benjamin Netanjahu die Unterstützung der Bundesregierung für eine diplomatische Lösung im Konflikt um Iran bekräftigt. Deutschland signalisierte zugleich Bereitschaft, sich nach Ende der Kampfhandlungen an der Sicherung der freien Schifffahrt in der Straße von Hormus zu beteiligen und mahnte Fortschritte im Friedensprozess im Nahen Osten an.
Telefonat mit Netanjahu
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat am Montag mit Premierminister Benjamin Netanjahu telefoniert. Regierungssprecher Stefan Kornelius teilte mit, dass der Bundeskanzler die Unterstützung der Bundesregierung für eine „diplomatische Verständigung“ zwischen den USA und Iran „nachdrücklich“ unterstütze. Deutschland sei bereit, nach Ende der Kampfhandlungen zur „Sicherung der freien Schifffahrt“ in der Straße von Hormus beizutragen, wenn die Voraussetzungen gegeben seien, so Kornelius.
Appell zu Friedensgesprächen mit Libanon
Merz „ermutigte“ Netanjahu, „direkte Friedensgespräche mit der libanesischen Regierung“ aufzunehmen und sprach sich für ein Ende der Kampfhandlungen im Süden des Libanon aus, so Kornelius. Er forderte dabei die Hisbollah auf, die Waffen niederzulegen.
Sorge um palästinensische Gebiete
Der Bundeskanzler äußerte zudem seine „große Sorge“ über die Entwicklungen in den palästinensischen Gebieten. Eine „faktische Teilannexion“ des Westjordanlandes dürfe es nicht geben.
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