Der FDP-Politiker Wolfgang Kubicki will seine Partei im Fall einer Wahl zum Parteivorsitzenden zügig auf ein konkretes Reformprogramm festlegen. Spätestens bis September soll die FDP nach seinen Vorstellungen über ein detailliertes Konzept verfügen, das klare inhaltliche Schwerpunkte setzt und innerparteiliche Debatten ermöglicht.
Kubicki strebt verbindliches Reformprogramm an
Im Falle seiner Wahl zum FDP-Vorsitzenden plant Wolfgang Kubicki, die Partei bis spätestens September auf ein verbindliches Reformprogramm zu verpflichten. Dieses dürfe sich nicht „in allgemeinen Phrasen erschöpfen“, sagte Kubicki dem Podcast „Machtmenschen“ des „Focus“. Es brauche „ganz konkrete Vorstellungen, über die man dann auch streiten kann“ (Podcast „Machtmenschen“ des „Focus“).
Aktivere Rolle für den Bundesvorstand
Der Bundesvorstand, der auf dem Parteitag am Samstag in Berlin neu gewählt wird, solle nach Kubickis Vorstellung künftig eine aktivere Rolle übernehmen als bisher. Das Gremium dürfe nicht nur „wie ein Aufsichtsrat“ gelegentlich zusammentreten, sagte der FDP-Politiker dem Podcast „Machtmenschen“ des „Focus“. Vielmehr solle jedes Vorstandsmitglied eigene politische Themenfelder übernehmen und dort zur Profilbildung der Partei beitragen.
Strenge Kontrolle der Aufgabenverteilung
Bereits in der ersten gemeinsamen Sitzung solle es nach den Vorstellungen Kubickis eine klare Aufgabenverteilung im neu gewählten Bundesvorstand geben. „Und das werde ich auch relativ streng kontrollieren“, kündigte er im Podcast „Machtmenschen“ des „Focus“ an. Die FDP müsse wieder sichtbar machen, wofür sie in zentralen politischen Fragen stehe.
✨ mit KI bearbeitet