SPD-Chef und Vizekanzler Lars Klingbeil hat nach den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern zu „Demut“ gemahnt. Die Bundesregierung müsse sich hinterfragen, warum es „diese große Unsicherheit“ im Land gebe, sagte er in der ARD.
Klingbeil zu Wahlresultaten und Regierungsaufgabe
"Wir müssen demütig auf dieses Ergebnis blicken." Das Statement von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Wahlabend begrüßte Klingbeil. Der Kanzler habe deutlich gemacht, vor welchen Herausforderungen das Land stehe. Die Regierung werde an ihren Reformvorhaben festhalten.
Hochrechnungen für Mecklenburg-Vorpommern
Laut den jüngsten Hochrechnungen von ARD und ZDF kommt die SPD im Schnitt auf 35,8 Prozent und liegt damit etwas hinter der AfD mit 37,6 Prozent. Die Linke kommt mit deutlichem Abstand dahinter auf 7,0 Prozent, vor den Grünen mit 5,5 Prozent.
In Berlin liegt die Linke mit 25,2 Prozent vorn. Dahinter folgen CDU mit 20 Prozent, Grüne mit 15,2 Prozent, AfD mit 14,8 Prozent, SPD mit 12,0 Prozent und das BSW mit 5,0 Prozent. Die sonstigen Parteien, darunter auch die FDP, kommen zusammen auf 7,9 Prozent.