AfD-Chefin Alice Weidel sieht ihre Partei nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern im Besitz eines Regierungsauftrags. Hochrechnungen zeigen die AfD mit 37,6 Prozent knapp vor der SPD. Alle Parteien außer dem BSW lehnen eine Zusammenarbeit ab.
Weidel pocht auf Mandat der Wähler
Die Wähler hätten der AfD ein "klares Mandat" für einen Regierungsauftrag gegeben, sagte Weidel am Wahlabend in Schwerin. Nun würden Gespräche geführt, man werde mit jedem zusammenarbeiten, der die Position der AfD vertritt.
Hochrechnungen: AfD vor SPD
Laut den jüngsten Hochrechnungen von ARD und ZDF kommt die SPD im Schnitt auf 35,8 Prozent und liegt damit etwas hinter der AfD mit 37,6 Prozent. Die Linke folgt mit 7,0 Prozent, vor den Grünen mit 5,5 Prozent.
Die CDU erreicht 5,3 Prozent, das BSW 4,9 Prozent. Die FDP kommt auf 1,1 Prozent, die Sonstigen auf 3,0 Prozent.
Koalitionsoptionen begrenzt
Bis auf das BSW schließen alle anderen Parteien eine Zusammenarbeit mit der AfD kategorisch aus.