Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) bezeichnet das persönliche Vertrauensverhältnis zu SPD-Fraktionschef Matthias Miersch als sehr eng. In einem Podcast-Interview sprach er von einem Höchstwert auf einer Skala von eins bis zehn und betonte zugleich, dass sich dieses Vertrauen erst im Laufe der Zusammenarbeit entwickelt habe. Widersprüche zur Stimmung zwischen Union und SPD sieht Spahn darin nicht, sondern verweist auf die Bedeutung offener Gespräche.
Spahn spricht von "Zehn" auf Vertrauensskala
Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) hat das Verhältnis zu SPD-Fraktionschef Matthias Miersch als sehr vertrauensvoll beschrieben. Auf die Frage, welchen Wert er dem Vertrauen zwischen ihm und Miersch auf einer Skala von eins bis zehn geben würde, sagte Spahn dem Podcast „Machtmenschen“ des „Focus“: „Zehn.“
Das sei nicht immer so gewesen, gab der Unionsfraktionsvorsitzende zu. Gerade am Anfang habe man sich noch nicht gut genug gekannt. Mit der Zeit sei das Vertrauen aber gewachsen – durch gemeinsame Erfolge und zuverlässige Zusammenarbeit, aber auch dadurch, dass „wir uns gegenseitig ganz offen sagen können, warum etwas nicht geht“.
Kein Widerspruch zur Stimmung zwischen Union und SPD
Einen Widerspruch zur Stimmung in seiner Partei sieht Spahn in dem guten persönlichen Verhältnis zu Miersch nicht. „Es ist nicht so, dass ich sage, es läuft alles super zwischen Union und SPD“, erklärte Spahn im Podcast „Machtmenschen“ des „Focus“. Gerade weil man darüber sprechen könne, sei aber das Vertrauensverhältnis da.
