Das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) hält es trotz einer leicht besseren Konjunkturprognose für möglich, dass die deutsche Wirtschaft im laufenden Jahr zeitweise schrumpft. Zwar rechnen die Ökonomen mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von jeweils 0,9 Prozent in diesem und im kommenden Jahr, sehen jedoch bereits ab dem zweiten Quartal eine Stagnation. Hintergrund sind die wirtschaftlichen Risiken der jüngsten Eskalation zwischen dem Iran und Israel sowie die Entwicklung der Energiepreise.
IWH hebt Prognose leicht an
Das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) rechnet nach einem Bericht des „Handelsblatts“ damit, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland in diesem und im nächsten Jahr um jeweils 0,9 Prozent wächst. Das etwas höhere Wachstum in diesem Jahr führen die Ökonomen auf einen überraschend positiven Jahresstart zurück. Bereits für das zweite Quartal prognostiziert das IWH jedoch eine Stagnation der Wirtschaftsleistung.
Risiko durch Konflikt im Nahen Osten
Die Konjunkturprognose des IWH beruht auf der Annahme, dass die Straße von Hormus wieder geöffnet wird und sich die Energiepreise entspannen. IWH-Vizepräsident Oliver Holtemöller sagte dem „Handelsblatt“: „Bei einer weiteren Eskalation des Konflikts hingegen, verbunden mit noch höheren Energiepreisen, könnte es vorübergehend gar zu einem Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität in Deutschland kommen.“
✨ mit KI bearbeitet