In Deutschland erreichen immer weniger Schüler die Mindeststandards im Fach Mathematik. Laut einem Bericht der "Bild" auf Basis einer neuen Studie des Leibniz-Instituts für Bildungsforschung und Bildungsinformation für das Bundesbildungsministerium ist zugleich ein Rückgang der computer- und informationsbezogenen Kompetenzen zu verzeichnen. Auch der Anteil der Jugendlichen ohne Schulabschluss nimmt demnach zu.
Zunehmende Defizite in Mathematik
Der Anteil der Schüler in Deutschland, die im Fach Mathematik den Minimalanforderungen nicht genügen, ist deutlich gestiegen. Wie die „Bild“ unter Berufung auf eine neue Studie des Leibniz-Instituts für Bildungsforschung und Bildungsinformation für das Bundesbildungsministerium berichtet, verfehlten 24 Prozent der Schüler die Mindeststandards. Im Jahr 2012 waren es noch 16 Prozent gewesen.
Rückgänge bei digitalen Kompetenzen
Auch die durchschnittlichen computer- und informationsbezogenen Kompetenzen der Schüler sinken, wie die Zeitung weiter schreibt. Die Kompetenzrückgänge treffen demnach alle Leistungsniveaus, also auch Gymnasien.
Mehr Schulabgänger ohne Abschluss
Zugleich nimmt der Anteil der Jugendlichen zu, die die Schule ohne Schulabschluss verlassen. Gemessen an der gleichaltrigen Bevölkerung stieg dieser Anteil laut „Bild“ auf acht Prozent. In einer Studie aus dem Jahr 2024 lag der Anteil bei 6,9 Prozent, zwei Jahre zuvor bei 6,2 Prozent.
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