Die Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner hat den Angriff linker Demonstranten auf Journalisten im Umfeld des AfD-Parteitags in Erfurt scharf verurteilt. Brantner sprach von einem bedauerlichen Einzelfall und betonte zugleich die Bedeutung der Pressefreiheit als unverhandelbares Grundrecht. Auch der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Alexander Throm, kritisierte die Attacken und hob die zentrale Rolle von Meinungs- und Pressefreiheit für die Demokratie hervor.
Brantner verurteilt Gewalt und spricht von „Einzelfall“
Die Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner verurteilt den Angriff linker Demonstranten auf Journalisten im Umfeld des AfD-Parteitags in Erfurt. „Wir lehnen jede Form von Gewalt auf solchen Demonstrationen ab“, sagte Brantner der „Bild“ (Montagausgabe). Sie sprach von einem „Einzelfall“, den sie bedauere, und wünsche „gute Genesung“. Der Schutz der Pressefreiheit sei ein unverhandelbares Grundrecht.
Brantner betonte zugleich: „Es ist ein Zeichen demokratischer Stärke, dass am Wochenende zehntausende Menschen friedlich auf die Straße gegangen sind, um für Zusammenhalt in einer liberalen und freien Demokratie gegen Rechtsradikalismus zu demonstrieren.“
Kritik auch aus der Unionsfraktion
Der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Alexander Throm, verurteilte die Attacken ebenfalls. Er sagte der „Bild-Zeitung“: „Wer Gewalt gegen Journalisten anwendet, der greift die Demokratie an. Denn Meinungsfreiheit und Pressefreiheit sind zentrale Säulen einer freiheitlichen Gesellschaft. Und das gilt unabhängig von linker oder rechter Gewalt.“
