Das Geschäftsklima in der deutschen Automobilindustrie hat sich im Mai leicht aufgehellt, bleibt aber im negativen Bereich. Laut Ifo-Institut stieg der entsprechende Indikator auf -20,8 Punkte, nach -23,5 Punkten im April. Die Unternehmen beurteilen ihre aktuelle Lage etwas besser und blicken weniger pessimistisch in die Zukunft, dennoch bleibt die Stimmung insgesamt gedrückt.
Leichte Verbesserung, aber weiter negative Stimmung
Das Geschäftsklima in der Automobilindustrie hat sich im Mai etwas verbessert. Der Indikator stieg auf -20,8 Punkte, von -23,5 Punkten im April, teilte das Ifo-Institut am Mittwoch mit. Die Unternehmen bewerteten dabei ihre aktuelle Geschäftslage etwas besser als im Vormonat und sehen zudem weniger pessimistisch auf die kommenden Monate.
Ifo-Branchenexpertin Anita Wölfl erklärte: „Angesichts der weiterhin hohen Unsicherheit bleibt die Stimmung in der Autoindustrie dennoch sehr gedrückt“, sagte Ifo-Branchenexpertin Anita Wölfl.
Belastung durch Zölle und Zolldrohungen
Deutlich eingetrübt haben sich laut Ifo-Institut die Exporterwartungen der Branche. Diese fielen von 11,7 Punkten im April auf -16,4 Punkte im Mai. Hierfür dürften die erneuten Zolldrohungen der USA Anfang Mai eine wichtige Rolle gespielt haben.
EU-Zollabkommen sorgt für Erleichterung, Herausforderungen bleiben
Am 20. Mai haben sich dann jedoch EU-Kommission, Parlament und der Rat der EU-Mitgliedstaaten darauf geeinigt, das Zollabkommen mit den USA umzusetzen. Das dürfte in der Automobilbranche für ein gewisses Aufatmen gesorgt haben. „Allerdings stellen auch die weiterhin geltenden US-Zölle in Höhe von 15 Prozent auf Autos und deren Teile immer noch eine spürbare Herausforderung für die deutsche Automobilindustrie dar“, sagte Wölfl.
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