FDP-Vize Henning Höne hat seine Parteifreunde Wolfgang Kubicki und Marie-Agnes Strack-Zimmermann aufgefordert, ihre öffentliche Auseinandersetzung über die künftige Ausrichtung der Partei zu beenden. Nach dem jüngsten Parteitag sieht er die neue Parteiführung in der Pflicht, die Liberalen geschlossen hinter sich zu versammeln.
Appell zur Beendigung der öffentlichen Auseinandersetzung
Henning Höne
Gegenüber der „Rheinischen Post“ betont Höne die Verbindlichkeit der Entscheidungen des jüngsten Parteitags. „Der Parteitag hat eine Entscheidung getroffen und diese Entscheidung gilt“, sagte Höne der „Rheinischen Post“. Für ihn sei „selbstverständlich: Wer einen Wettbewerb gewinne, müsse danach Signale der Integration senden. Wer Wettbewerb verliere, müsse signalisieren, dass er integriert werden wolle“, so Höne als Chef der NRW-FDP laut „Rheinischer Post“.
Parteiführung soll Einheit herstellen
Nach dem Parteitag werde nun genau das passieren, prophezeite Höne in der „Rheinischen Post“. „Es gibt nun eine Parteiführung, und dieser Parteiführung gehören sowohl Wolfgang Kubicki als auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann an. Diese Parteiführung muss die Partei zu 100 Prozent zusammenführen, dafür möchte ich als Partei-Vize meinen Beitrag leisten“, sagte Höne, der seine Kandidatur für den Parteivorsitz zugunsten Kubickis zurückgezogen hatte, der „Rheinischen Post“ zufolge.
Mit Blick auf die Zukunft der FDP setzt Höne auf gemeinsames Handeln und die produktive Nutzung unterschiedlicher Sichtweisen. „Wenn wir alle an einem Strang ziehen und unsere unterschiedlichen Perspektiven zu einem Gewinn machen, werden die Freien Demokraten wieder Siege feiern“, sagte er der „Rheinischen Post“.
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