Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,4 hat am Montag den Westen Kolumbiens erschüttert. Bisher wurden 111 Tote und 87 Verletzte gemeldet, wie Präsident Abelardo de la Espriella mitteilte.
Schwere Schäden und eingestürzte Gebäude
Laut de la Espriella wurden 1.575 Wohnhäuser beschädigt und 61 Gebäude vollständig zerstört. Besonders stark betroffen ist die Metropolregion Pereira, wo viele der Todesopfer zu beklagen sind.
Auch in Cali, der Hauptstadt des Valle del Cauca, gab es erhebliche Schäden. Bürgermeister Alejandro Eder berichtete, mindestens 30 Gebäude seien eingestürzt und Menschen könnten unter den Trümmern eingeschlossen sein.
Die Flughäfen von Cali, Pereira, Manizales, Quibdó, Armenia, Cartago und Buenaventura mussten ihren Betrieb einstellen, nachdem sie durch das Beben beschädigt worden waren.
Präsident de la Espriella rief den nationalen Notstand aus. Er kündigte an, die Lage persönlich zu überwachen, regelmäßig Berichte zu veröffentlichen und die internationale Hilfe zu koordinieren.