England hat sich in einem spannenden Achtelfinale der WM mit 3:2 gegen Co-Gastgeber Mexiko durchgesetzt. Trotz einer Roten Karte und langer Unterzahl verteidigte die Mannschaft den knappen Vorsprung und trifft nun im Viertelfinale auf Norwegen.
Verzögerter Anpfiff und frühe Führung für England
Ein Gewitter hatte den Anpfiff im Aztekenstadion um eine Stunde verzögert, doch anschließend bot die Partie den Zuschauern ein packendes Duell. Jude Bellingham brachte England in der 36. Minute mit einem Kopfball in Führung, nachdem Bukayo Saka die Vorlage geliefert hatte. Nur zwei Minuten später erhöhte Bellingham auf 2:0, diesmal nach Vorarbeit von Harry Kane.
Mexiko ließ sich von dem frühen Rückstand nicht beirren und kam noch vor der Pause zurück ins Spiel. In der 42. Minute verkürzte Julian Quinones auf 1:2.
Rote Karte, zwei Elfmeter und Zitterpartie bis zum Schluss
In der zweiten Halbzeit blieb das Spiel intensiv und wurde zunehmend hitziger. Dies spiegelte sich in mehreren Gelben Karten wider sowie in einer Roten Karte für Jarell Quansah in der 54. Minute. England agierte damit für den Rest der Partie in Unterzahl.
Dennoch blieb die Mannschaft offensiv gefährlich und erhielt in der 58. Minute einen Elfmeter, den Kane souverän zum 3:1 verwandelte. Mexiko kämpfte weiter und kam in der 69. Minute durch einen von Raul Jimenez verwandelten Strafstoß noch einmal heran.
Englands Defensive hält stand
Trotz der Unterzahl verteidigte England den knappen Vorsprung mit großem Einsatz. Die Mexikaner drängten in der Schlussphase auf den Ausgleich, doch die englische Abwehr um Torhüter Jordan Pickford hielt dem Druck stand. Mit dem 3:2-Erfolg zieht England ins Viertelfinale ein und trifft dort am Samstag um 23 Uhr auf Norwegen.
