Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) warnt die Ampelkoalition vor Personaldebatten nach den anstehenden Landtagswahlen. Wechsel im Spitzenpersonal lehnt er ab. Stattdessen betont er die Zusammenarbeit an einem Reformwerk.
Kritik an Parteispitzen
Dobrindt sagte dem "Stern", er halte nichts von Wechseln von Spitzenpersonal. Diese Debatten führten zu nichts und lenkten davon ab, dass man an einem „historischen Reformwerk für Deutschland“ arbeite. In der Spitze der Koalition arbeite man „sehr gut und vertrauensvoll“ zusammen, so der CSU-Politiker.
In den vergangenen Wochen war sowohl an CDU-Parteichef Friedrich Merz als auch an den beiden SPD-Vorsitzenden Lars Klingbeil und Bärbel Bas scharfe Kritik aus ihren jeweiligen Parteien gekommen.
Bedeutung der Wahl in Sachsen-Anhalt
Dobrindt hob die Bedeutung der anstehenden Wahl in Sachsen-Anhalt hervor. Deutschland stehe dort vor einer "großen Richtungswahl", sagte der Innenminister. Man müsse den Menschen zeigen, dass es um "Weichenstellungen für dieses Land" gehe.
Deshalb helfe er auch der CDU dort im Wahlkampf.