Führende Wirtschaftsforschungsinstitute erwarten für das laufende Jahr ein BIP-Plus von 1,3 Prozent. Im Frühjahr hatten sie noch mit 0,6 Prozent gerechnet. Für 2027 wird nun ein Wachstum von 1,1 Prozent prognostiziert.
Gründe für die bessere Einschätzung
Als Gründe für die Anhebung nennen die Institute unter anderem, dass sich die Auswirkungen geopolitischer Krisen abgeschwächt haben. Zudem wirken Impulse durch erhöhte Staatsausgaben für Verteidigung und Infrastruktur.
Vorstellung der Gemeinschaftsdiagnose
Die Gemeinschaftsdiagnose wird vom Ifo München, dem DIW Berlin, dem RWI Essen, dem Kiel-Institut und dem IWH Halle erstellt. Die offizielle Vorstellung der Konjunkturprognose im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums ist für den kommenden Donnerstag geplant.
Die Zahlen sind vorläufig und können sich bis dahin noch ändern. Das "Handelsblatt" hatte die Anpassung zuvor unter Berufung auf Insider gemeldet.