Neue Bühne, mehr Elektro und Public Viewing: Das Deichbrand lockt mit Highlights.
Das Deichbrand-Festival an der Wurster Nordseeküste hat mit der Anreise von rund 60.000 Musikfans begonnen. Wie butenunbinnen.de berichtet, öffnet das reguläre Camping am Mittwoch um 12 Uhr, während die Frühanreise für viele Besucher bereits am Vortag zur Geduldsprobe wurde. Laut cnv-medien.de gab es bei der Frühanreise lange Wartezeiten und Staus, doch die Stimmung blieb überwiegend positiv. Das Festivalgelände erstreckt sich über 183 Hektar am Seeflughafen Nordholz und bietet Platz für vier Bühnen und einen großen Campingbereich.
Punk, Pop und Elektronik auf dem Festival
Die Veranstalter werben mit einer breiten musikalischen Mischung aus Rock, Hip-Hop, Pop, Indie und Elektronik. Zu den Headlinern zählen unter anderem die US-Punkrock-Band Rise Against, das deutsche Duo SDP sowie die Beatsteaks und Sido, wie der NDR berichtet. Neu in diesem Jahr ist die sogenannte Electronic Selection mit über 30 Acts aus der Elektronikszene, darunter Andhim, Nora En Pure und Kollektiv Turmstraße. Zudem gibt es eine komplett neue Bühne namens „New Port“, die mehr Platz, Lichtshows und verbesserten Sound bietet.
WM-Spiele live auf Großbildschirmen
Abseits der Musik setzt das Festival auf weitere Neuerungen: So wird erstmals ein Public Viewing der Fußball-Weltmeisterschaft angeboten, darunter das Spiel um Platz drei und das Finale. Die Spielzeiten sind laut Veranstalter so abgestimmt, dass Fans sowohl ihre Lieblingsacts als auch die Spiele verfolgen können. Zudem wird auf dem gesamten Gelände ausschließlich mit einem im Festivalbändchen integrierten Chip bezahlt – Bargeld wird nicht mehr akzeptiert.
Anreise zum Festival per Auto oder Bahn
Für die Anreise empfehlen die Veranstalter verschiedene Optionen. Mit dem Auto geht es über die Autobahn 27 Richtung Cuxhaven, Abfahrt Neuenwalde, oder von Hamburg aus über die Bundesstraße 73. Alternativ können Besucher mit der Bahn bis Cuxhaven oder Nordholz fahren und von dort Shuttlebusse nutzen. Parktickets sollten vorab gebucht werden, wie butenunbinnen.de betont.
Festivalregeln: Glasverbot und Crowdsurfing-Risiko
Auf dem Gelände gelten strenge Regeln: Offenes Feuer ist verboten, Grillen nur mit Gaskartuschen bis 500 Gramm erlaubt. Zudem herrscht ein striktes Glasverbot, und Crowdsurfing kann zum Platzverweis führen. Für Besucher, die Unterstützung benötigen, gibt es den Code „Wo geht's nach Panama?“, der diskret Hilfe signalisiert.
