Der Dax ist am Mittwochmorgen mit leichten Kursgewinnen in den Handel gestartet. Der Leitindex setzte dabei seinen Kampf mit der Marke von 24.000 Punkten fort, während Anleger auf Signale der US-Notenbank, der Europäischen Zentralbank und große Technologiewerte blicken. Gleichzeitig beeinflussen Entwicklungen im Nahen Osten sowie Bewegungen an Devisen-, Gold- und Ölmärkten das Geschehen.
Dax ringt weiter mit 24.000-Punkte-Marke
Gegen 9:30 Uhr wurde der Dax mit rund 24.065 Punkten berechnet, 0,2 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.
Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, sieht den Leitindex erneut an einer wichtigen technischen Schwelle: „Der Dax dürfte heute zunächst seinen Kampf mit der 24.000er-Marke wieder aufnehmen“, sagte Lipkow. „Der Handelstag verspricht ein interessanter Impulsgeber zu werden. Sowohl die Sitzung der US-Notenbank als auch die Ratssitzung der Europäischen Zentralbank rücken in den Fokus“ (Quelle: CMC Markets).
US-Notenbank, Tech-Konzerne und Nahost-Konflikt im Blick
Besonders von der Sitzung der Fed erwartet der Markt neue Hinweise. „Insbesondere von der Fed erhofft sich der Markt heute vom scheidenden Vorsitzenden Jerome Powell noch einige wichtige Kernaussagen zu der Konjunktur- und Preisentwicklung in den USA. Zudem werden mit Microsoft, Alphabet, Amazon und Meta vier große Technologieunternehmen Zahlen vorlegen, die bisher als Stütze für den US-Aktienmarkt fungiert haben“, so Lipkow weiter (Quelle: CMC Markets).
Gleichzeitig bleiben geopolitische Risiken ein Thema. „Das Iran-Thema rückt dadurch ein wenig in den Hintergrund, verliert aber nicht an Bedeutung. Die Lage im Nahen Osten bleibt angespannt und eine nachhaltige Deeskalation zeichnet sich nicht ab. Und die weiter hohen Ölpreise lassen negative Auswirkungen auf die konjunkturelle Entwicklung immer wahrscheinlicher werden“, sagte Lipkow (Quelle: CMC Markets).
Auch Konjunkturdaten aus den USA stehen auf den Beobachtungslisten der Marktteilnehmer. „Auf der Makrodaten-Seite stehen heute zudem die Verbraucherpreise, Lagerbestände und die Handelsbilanz aus den USA im Fokus“, so Lipkow (Quelle: CMC Markets).
Bewegung bei Euro, Gold und Öl
Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Mittwochmorgen etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1704 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8544 Euro zu haben.
Der Goldpreis tendierte ebenfalls schwächer. Am Morgen wurden für eine Feinunze 4.573 US-Dollar gezahlt, ein Minus von 0,5 Prozent. Das entspricht einem Preis von 125,63 Euro pro Gramm.
Am Rohölmarkt kam es dagegen zu einem Anstieg. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 112,30 US-Dollar, 0,9 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
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