Der finanzpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Fritz Güntzler, hat Gespräche mit den Ländern über die geplante Einkommensteuerreform angekündigt. Die Reform sei aus seiner Sicht notwendig, wirtschaftspolitisch geboten und bereits im Koalitionsvertrag verankert.
Gespräche mit den Ländern angekündigt
Der finanzpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Fritz Güntzler, kündigt Gespräche mit den Ländern über die geplante Einkommensteuerreform an. „Natürlich werden wir uns dazu mit den Ländern zusammensetzen“, sagte Güntzler dem Nachrichtenportal T-Online. Steuerpolitik im Föderalismus funktioniere nicht im Wege der Durchsage, sondern im Gespräch – am besten bei einer Tasse Kaffee und mit spitzem Bleistift, so Güntzler weiter gegenüber T-Online.
Notwendigkeit der Reform betont
Güntzler hob zugleich die Notwendigkeit der Reform hervor und erinnerte die Länder an ihre Verantwortung. „Die Einkommensteuerreform kommt – denn wir haben sie den Bürgerinnen und Bürgern versprochen“, sagte er laut T-Online. Mehr Netto vom Brutto sei derzeit nicht nur ein Wahlversprechen, sondern wirtschaftspolitisch geboten, erklärte Güntzler dem Nachrichtenportal.
Rolle der Länder und gemeinsame Ziele
Die Länder hätten mit am Tisch gesessen, als der CDU-Bundesausschuss dem schwarz-roten Koalitionsvertrag und damit der Einkommensteuerreform zugestimmt habe, so Güntzler gegenüber T-Online. Insofern sei er zuversichtlich, dass man zu einer gemeinsamen Lösung komme. Denn am Ende habe man ein gemeinsames Interesse: Deutschland wieder auf Wachstumskurs zu bringen.