Der entlassene Parlamentarische Staatssekretär im Gesundheitsministerium, Tino Sorge, hat Bundeskanzler Friedrich Merz (beide CDU) scharf kritisiert. In einer schriftlichen Erklärung bemängelte er insbesondere das Vorgehen des Kanzlers bei der Bekanntgabe seiner Entlassung und stellte die Hintergründe der Entscheidung in einen größeren parteipolitischen Zusammenhang.
Kritik an Vorgehen des Kanzlers
Der geschasste Parlamentarische Staatssekretär im Gesundheitsministerium Tino Sorge wettert gegen Bundeskanzler Friedrich Merz (beide CDU). Dass der Kanzler die Entscheidung anstelle eines persönlichen Gesprächs mit ihm zuerst in Parteigremien und vor der Presse verkündet habe, „bleibt seine eigene Stilfrage“, schreibt Sorge in einer am Montagnachmittag veröffentlichten schriftlichen Erklärung (Quelle: schriftliche Erklärung von Tino Sorge).
Hinweis auf parteipolitische Hintergründe
„Angesichts der Ereignisse der letzten Tage und am Vorabend mehrerer Landtagswahlen wird der Bundeskanzler diese Entscheidung mit Bedacht getroffen haben“, so Sorge weiter (Quelle: schriftliche Erklärung von Tino Sorge). Zu hoffen bleibe, dass sie „einer übergeordneten Logik folgt, die größer ist als die Summe einzelner Personalentscheidungen“ (Quelle: schriftliche Erklärung von Tino Sorge).
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