Der CDU-Außen- und Sicherheitspolitiker Roderich Kiesewetter fordert einen grundlegenden Kurswechsel in der europäischen Sicherheitsarchitektur. Deutschland und Europa müssten sich nach seiner Ansicht von den USA als zentralem Bündnispartner lösen und gemeinsam mit weiteren europäischen Staaten einen Ersatz für die Nato schaffen.
Kiesewetter fordert europäischen Ersatz für Nato
Der Außen- und Sicherheitspolitiker Roderich Kiesewetter (CDU) fordert einen europäischen Ersatz für die Nato und einen Strategiewechsel Deutschlands und Europas. „Wir müssen uns von den Amerikanern als Bündnispartner verabschieden“, sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete dem Nachrichtenmagazin „Focus“ laut „Focus“.
Auch unter Einbeziehung europäischer Staaten, die nicht zur EU oder der Nato gehören, müsse Europa nach Ansicht Kiesewetters jetzt einen Ersatz für das transatlantische Bündnis schaffen. „Es wäre gut, wenn mit Großbritannien, Norwegen, Island, der Ukraine und der Türkei europäische Sicherheit und eine europäische Nato organisiert wird“, so Kiesewetter im „Machtmenschen“-Podcast nach Angaben des „Machtmenschen“-Podcasts.
Kritik an Deutschlands Russland-Politik
Große Versäumnisse im Umgang mit Russland sieht Kiesewetter vor allem in Deutschland. Die Bundesrepublik sei „das mental schwächste Land Europas“, sagte er dem Nachrichtenmagazin „Focus“ laut „Focus“.
Vorwurf an Kanzler Merz
Kanzler Friedrich Merz (CDU) kritisierte Kiesewetter dafür, dass dieser der Ukraine den Marschflugkörper Taurus nicht zur Verfügung stelle, wie aus dem Nachrichtenmagazin „Focus“ hervorgeht.
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